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Dana Grigorcea

Die nicht sterben

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ZUSAMMENFASSUNG
Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2021! »Ihre Prosa ist wie mit dicken Pinselstrichen gemalt, draufgängerisch, genüsslich, üppig und humorvoll.« Anne-Catherine Simon, Die Presse Eine junge Bukarester Malerin kehrt nach ihrem Kunststudium in Paris in den Ferienort ihrer Kindheit an der Grenze zu Transsilvanien zurück. In der Kleinstadt B. hat sie bei ihrer großbürgerlichen Großtante unter Kronleuchtern und auf Perserteppichen die Sommerferien verbracht. Eine Insel, auf der die kommunistische Diktatur etwas war, das man verlachen konnte. "Uns kann niemand brechen", pflegte ihre Großtante zu sagen. Inzwischen ist der Kommunismus Vergangenheit und B. hat seine besten Zeiten hinter sich. Für die Künstlerin ist es eine Rückkehr in eine fremd gewordene Welt, mit der sie nur noch wenige enge Freundschaften und die Fäden ihrer Familiengeschichte verbinden. Als auf dem Grab Vlad des Pfählers, als Dracula bekannt, eine geschändete Leiche gefunden wird, begreift sie, dass die Vergangenheit den Ort noch nicht losgelassen hat - und der Leitspruch ihrer Großtante zugleich der Draculas ist. Die Geschichte des grausamen Fürsten will sie erzählen. Am Anfang befürchtet sie, dass sie die Reihenfolge der Geschehnisse verwechseln könnte. Dann wird ihr klar: Jede Reihenfolge ergibt einen Sinn. Weil es in der Geschichte nicht um Ursache oder Wirkung geht, sondern nur um eines: Schicksal. Inzwischen aber ist es für jede Flucht zu spät. Dana Grigorcea zeichnet ein atemberaubend atmosphärisches Porträt der postkommunistischen Gesellschaft, die bis heute in einem Zwischenreich gefangen scheint. Ohne Vorwarnung führt sie ihre Leserinnen und Leser ins Herz eines Schreckens, wie ihn nur die eigene Vorstellungskraft erzeugen kann - oder der gestrenge Fürst Dracula.
BIOGRAFIE
Dana Grigorcea wurde 1979 in Bukarest geboren, sie studierte Germanistik und Nederlandistik und lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Zürich. Die Werke der rumänisch-schweizerischen Schriftstellerin, etwa der Roman »Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit« und die Novelle »Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen«, wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Ihr Roman »Die nicht sterben« wurde 2021 für den Deutschen Buchpreis nominiert.
MOJOS
Mojos von Lenislesestunden und joberlin
lenislesestunden
joberlin
Lenislesestunden
Kommunistische Diktatur, Machtmissbrauch und Dracula - "Die nicht sterben" ist unfassbar spannend, atmosphärisch, leicht bizarr und unbedingt empfehlenswert!
Dieser Roman hat mich begeistert! Innovativ im Konstrukt, hervorragend in Sprache und Stil, empfehle ich das Buch allen, die an Geschichte, Kunst und außergewöhnlichen Romanen interessiert sind.
REZENSIONEN
Bewertet von Buchhandlung Almu..., miss_mesmerized und 3 andere
buchhandlung_almut_schmidt
miss_mesmerized
sabinescholl
casaplanca
dasbuecherhaus
Buchhandlung Almut Schmidt KielyourbookCheckmark
Ein politisches Märchen oder ein gesellschaftlicher Schauerroman? Auf jeden Fall ein wunderbares Werk. Was gruselt mehr, die Realität oder die Fiktion? Ein Roman, der als klassischer Gruselroman auf die Gesellschaft, Geschichte und Politik zeigt. Die Handlung spielt in einer kleinen Stadt in den Bergen an der Grenze zu Transsilvanien. Diese Örtlichkeit weckt sofort Erinnerungen an die Legenden, die sich um diese Region ranken. Weltruhm erlangte die historische Figur, die hier gelebt hat, durch d...
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Wow
miss_mesmerized
Nach dem Kunststudium in Paris kehrt eine Malerin zurück in ihre rumänische Heimat, wo sie wie in jedem Jahr den Sommer in der Villa der Familie in einem kleinen Ort der Walachei südlich Transsilvaniens zu verbringen. Die Stimmung ist wie immer ausgelassen, trotz der Klagen darüber, was die kommunistische Diktatur mit dem Land und den Menschen gemacht hatte, doch ein tragischer Unfall, bei dem eine der Besucherinnen tödlich verunglückt, bringt ungeahnte Ereignisse ins Rollen. In der Familiengruf...
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sabinescholl
Die Vergangenheit erforschen, heißt mit Toten reden, schreibt der Historiker Karl Schlögel. In diesem Sinne greift die Schweizer Autorin Dana Grigorcea mit ihrem Roman „Die nicht sterben“ Geschehnisse um die Legende von Dracula auf und nimmt anfangs stilistische Anleihen bei Bram Stokers berühmter Darstellung. Eine namenlose rumänische Erzählerin verbringt den Sommer in einem nach der Revolution von 1989 wiedererlangten Landhaus. Wie sich die bürgerlichen, aus der Stadt angereisten Familienangeh...
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Draculas Erben
"Die nicht sterben" von Dana Grigorcea läßt sich für mich sehr schlecht einordnen. Am Anfang fesselte mich der Roman mit seinen sehr poetischen Beschreibungen von einem Rumänien im Sommer, von wunderbaren Beschreibungen der Landschaft und Natur. Die Erzählerin hat in Paris studiert, ist Malerin und kehrt nach B. zurück. Nach B., indem sie ihre Kindertage und auch ihre Jugend erlebte, an das sie großartige Erinnerungen hat.
Es wird sehr gut beschrieben, was mit dem Ort passiert i...
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dasbuecherhaus
Eine Geschichte, für die man vielleicht mehr Hintergrundwissen über die Geschichte Rumäniens benötigt als ich es habe. Rumänien ist eines dieser Länder über das ich außer ein paar Eckdaten nichts weiß und natürlich das Dracula dort sein Unwesen getrieben haben soll. Dracula eigentlich Vlad III war ein rumänischer Fürst, der für seine Grausamkeit bekannt und gefürchtet war, da kann man schon Parallelen zum rumänischen Diktator Nicolae Ceaușescu der bis 1989 das Land regierte.



Die junge Maler...
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