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gedankenvielfalt

Posted on 13.2.2022

Als ich auf der Suche nach einem Thriller war, war ich über den Klappentext von “Das Therapiezimmer” gestolpert. Für mich klang es direkt interessant und daher habe ich die Geschichte direkt verschlungen. Die Idee das ein Therapiezimmer ständig belauscht wird klingt einfach mega spannend, oder? In der Geschichte lernen wir den Psychotherapeuten Sam und seine Frau Annie kennen. Beide führen eine perfekte Ehe … zumindest auf dem ersten Blick, weil hinter der schönen Fassade war anscheinend doch nicht alles rosa rot. Sam dachte er hätte das große Los mit seiner eigenen Praxis gezogen, aber er wusste ja auch nicht das er heimlich belauscht wird … Erzählt wird die Geschichte aus Sichtweise von Anni erzählt und Sam aus der Erzählperspektive. Der Schreibstil an sich ist sehr locker und leicht und daher kommt man in der Geschichte auch ziemlich schnell voran. Allgemein war die Spannung oft gegeben und die interessante Storyline hatte mich wirklich gut unterhalten. Ab und an gab es kurze Längen, aber die kann ich an einer Hand abzählen. Richtig punkten konnte die Autorin vor allem durch die überraschende Wendung die während des Romans auftritt, weil ich damit so nicht gerechnet hätte. Positiv ist auch, dass wir hier so gut wie keine blutigen Szenen haben, weil sowas mag ich persönlich sowieso nicht so gerne. Fazit Aimee Molloy konnte mich mit “Das Therapiezimmer” von sich überzeugen, weil sie einen flüssigen Schreibstil aufweist und einen sehr interessanten Roman mit genialen Wendungen und Verwirrungen gezaubert hat. Ob das Buch unbedingt als Thriller durchgeht, mag ich zu bezweifeln, eher als richtig spannenden Roman.

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