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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Als der sechzehnjährige Franklin Starlight herbeigerufen wird, um seinen Vater Eldon, den er kaum kennt, zu besuchen, trifft er auf einen vom Alkohol gezeichneten, dem Tode geweihten Mann. Die beiden machen sich auf den Weg durch das raue Herzland British Columbias und auf die Suche nach einer letzten Ruhestätte, wo Eldon nach Art der indianischen Krieger beerdigt werden will. Auf der Reise erzählt der Vater dem Sohn seine Lebensgeschichte, die Momente der Verzweiflung genauso wie die Tage der Hoffnung und des Glücks - und so entdeckt Franklin eine Welt, die er nicht kannte, eine Geschichte, die ihm fremd war, und ein Erbe, das er hüten kann. Mit einem Nachwort von Katja Sarkowsky, Professorin für Amerikanistik an der Universität Augsburg.
BIOGRAFIE
Richard Wagamese, geboren 1955 im Nordwesten Ontarios, gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern Kanadas und indigenen Stimmen der First Nations. Er veröffentlichte 15 Bücher, für die er vielfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem Publikumspreis des Canada-Reads-Programms des staatlichen Rundfunks für den Roman "Der gefrorene Himmel", dessen von Clint Eastwood produzierte Verfilmung ebenfalls preisgekrönt wurde. Als Kind von seinen Eltern getrennt, aufgewachsen in Heimen und bei Pflegefamilien, die ihm eine Beziehung zu seinen indigenen Wurzeln verboten, wurde Wagamese erst im Alter von 23 Jahren wieder mit seiner Familie vereint. Er ließ sich in Kamloops, British Columbia, nieder, wo ihm später von der Thompson Rivers University die Ehrendoktorwürde verliehen wurde. Richard Wagamese verstarb im Jahr 2017.
MOJOS
Mojos von evaczyk
evaczyk
Eine coming of age-Geschichte, eine Vater-Sohn-Beziehung, Suche nach den Wurzeln der eigenen Kultur und Naturschilderungen voll spröder Poesie - hier kommt viel zusammen.
REZENSIONEN
Bewertet von dajobama und evaczyk
dajobama
evaczyk
Das weite Herz des Landes – Richard Wagamese

Verschiedene Dinge haben mich vorab extrem neugierig auf diesen Roman gemacht: Ein wunderbar stimmungsvolles Cover, der sehr interessante Klappentext, welcher eine Indianergeschichte ankündigte und schließlich der, leider bereits verstorbene, Autor selbst, ein Kanadier mit indigenen Wurzeln. Schließlich wurde ich auch nicht enttäuscht, meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt.

Der sechzehnjährige Frank wächst bei seinem Ziehvater abgelegen in der W...
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Wow
Eins mit der Natur und trotzdem unvertraut mit den eigenen Wurzeln - das ist für Franklin Starlight, den Protagonisten von Richard Wagameses Roman "Das weite Herz des Landes" kein Widerspruch. Denn der 16-jährige Ich-Erzähler, der bei einem Ziehvater auf einer entlegenen Farm aufwächst und schon als Kind selbständig jagte, tagelang allein in der Wildnis unterwegs war, weiß kaum etwas über seine Familie. Seine Mutter kennt er überhaupt nicht, seinen alkoholkranken Vater hat er nur selten gesehen ...
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1 Wow