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booksandtheirworld

Posted on 9.2.2020

Sixten ist ein Junge, dessen Leben alles andere als rosig verläuft. Er hat ein Drogenproblem, muss ständig zu den Sitzungen seines Psychologen und zu allem Überfluss verfolgt ihn nun auch noch eine sprechende Katze die ihn nicht mehr in Ruhe lässt. Das Cover: Ich finde das Cover ganz ok. Mehr aber auch nicht. Ich liebe die Katze und das es in blau gehalten ist, der Junge gefällt mir allerdings nicht so sehr. Meine Meinung: Zu Anfang muss ich sagen, dass ich wirklich sehr gespannt auf dieses Buch war. Ein Drogenabhängiger Junge der etwas Magisches erlebt? Das ist doch mal was anderes. Leider wurde ich eines besseren belehrt, denn mir hat das Buch nicht gefallen. Angefangen bei Sixten, der mir total unsympathisch war, bis hin zu der für mich an einigen Stellen doch sehr an den Haaren herbeigezogenen Geschichte. Aber fangen wir von vorne an. Schon gleich auf den ersten Seiten hat sich Sixten bei mir unbeliebt gemacht. Er hält einfach gar nichts von seinem Leben und das erwähnt er auch auf gefühlt jeder 10 Seite. Nach etlichen „Mein Leben ist blöd“, „wo sind meine Drogen“, „wieso lebe ich überhaupt“, hat man dann doch etwas genug von dem verkorksten Jungen. Sein Freund versucht immer wieder, ihn aufzubauen aber das interessiert ihn nicht. Die ersten 80 Seiten, folgten für mich nicht wirklich einem Handlungsstrang. Und plötzlich tauchte von jetzt auf gleich die Katze auf, deren Charakter ich einfach nur nervig fand. Vor allem fehlte mir oft das wieso? Wieso kam denn jetzt auf einmal die Katze? Wieso passiert das? Wieso das jetzt schon wieder? Es folgte einfach keiner logischen Reihenfolge und war irgendwie wild durcheinander gewürfelt, sodass ich oft das Gefühl hatte von einer in die nächste Situation geschubst zu werden, und das obwohl die vorangegangene Situation nicht mal annähernd geklärt wurde. Es war teilweise anstrengend zu lesen, sodass man kaum etwas verstanden hat. Gestört hat mich auch das es so gut wie gar keine Beschreibungen gab und nur sehr wenige Erklärungen. Außerdem hätte es dem Buch sicher gut getan, etwas mehr als 207 Seiten zu haben. Alles in allem kann ich sagen, dass die Idee an sich nicht schlecht ist, die Umsetzung aber leider so gar nicht gelungen ist. Das Buch bekommt von mir daher nur

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