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lifeisbetterwithbooks

Posted on 8.2.2020

Mir hat "Das Licht der letzten Tage" sehr gut gefallen. Ein sehr eindringlicher, dystopischer Roman, der Gewalt und die Düsternis der Zukunft einfängt, aber auch gefühlvolle Töne anschlagen kann und einfach etwas besonderes bietet. Wie man vielleicht schon weiß (weil ich es auch zufälligerweise in meinen letzten zwei Rezensionen schon erwähnt habe), bin ich ein Fan von mehreren Perspektiven. In diesem Buch haben mir ausnahmslos alle Perspektiven gefallen! Neben verschiedenen Perspektiven wechseln sich auf die Zeiten ab: kurz vor der Georgischen Grippe, die den Großteil der Menschheit dahinrafft, als sie da ist und dann 20 Jahre später. Mir hat es gefallen, die vielen direkten und indirekten Verbindungen der Charaktere zu entdecken. Alles hing irgendwie miteinander zusammen. Das hat mir einfach was gegeben beim Lesen der Geschichte. Für mich war es interessant einmal eine Dystopie, bzw. einen Endzeitroman zu lesen, welcher nicht nur den Übergang beschreibt, sondern schon ein gutes Stückchen weiter, wo es tatsächlich so langsam beginnt, dass die übrigen Menschen sich etwas aufbauen wollen. Und wer weiß, vielleicht auch wieder das erreichen, was damals zugrunde gegangen ist? -Auch diese hoffnungsvollen Töne haben mir gefallen. Fazit Ein richtig tolles Buch, von außen und innen. Ein Schatz in meinem Regal, den ich nicht missen möchte. Ich kann es voll und ganz empfehlen, wenn man nicht nur Details zum Überlebenskampf lesen möchte.

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