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Posted on 7.2.2020

Mahmood Falaki erzählt verschiedenen Geschichten aus seinen Leben. Er ist in den 80er Jahren mit seiner Familie aus Persien nach Deutschland geflüchtet. Seit dem lebt er in Deutschland. Aus seinen Leben in Deutschland teilt er auf eine humorvolle und nachdenkliche Art und Weise seine Geschichten. Die einzelnen Geschichten hängen nicht miteinander zusammen, sodass man einfach immer mal wieder das Buch aufschlangen kann und eine oder zwei Geschichten lesen kann. Einige Erzählungen sind aus der U-Bahn, die er erlebt hat. Sei es, dass er aktiv beteiligt ist oder einfach nur eine Zuhörer ist, die das Erlebte wiedergibt. Dabei ist es so, dass nicht nur Deutsche rassischt gegenüber ihm oder andere Ausländer sind, sondern auch die Ausländer haben des öfters sehr große Vorurteile gegenüber Deutsche. Es ist ausgeglichen, das finde ich als Ausländerin sehr gut. Einige Geschichten sind einfach humorvoll bspw. über die Eigenheiten der deutschen Sprache, einige machen eine eher nachdenklich, sodass man auch sein eigenes Verhalten überdenkt. Es gab aber auch einige Geschichten, die ich wohl nicht verstanden haben oder sie haben einfach mein Humor nicht getroffen. Einige Geschichte haben auch wenig bzw. gar nichts mit Ausländer zu tun. Den Titel konnte ich in den Buch nicht wiederfinden. Außer dass Mahmood Falaki in der U-Bahn mal Leuten beim Gespräch belauschen kann, habe ich nicht gemerkt, dass es gut ist, dass er Ausländer ist. Ich danke an den sujet-Verlag für das Rezesionsexemplar.

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