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komm_mit_ins_bücherwunderland

Posted on 5.2.2020

Ein Sommer kann alles verändern… Ein ganz <3liches Dankeschön geht an Lovelybooks und den Ravensburger Verlag! Ich habe mich sehr gefreut bei dieser Leserunde dabei zu sein und eins der Rezensionsexemplare zu lesen! Fangen wir mal mit dem Optischen an :) Man sieht auf dem Cover die beiden Protagonisten des Buches, Monroe und Nathan, und kann sich bereits vor dem Lesen einen ersten Eindruck von ihnen machen. Es ist schön, dass sich die beiden auf dem Cover zwar nah sind, aber nicht zu nah. Da ist etwas zwischen ihnen, was sie voneinander trennt. Ich finde, dass das Cover damit die Thematik des Buches einfach wunderbar aufgreift! Es geht Probleme und schicksalshafte Ereignisse, die Monroe und Nathan jeweils verfolgen und die sie schwer belasten. Und es geht um die guttuende und positive Wirkung, die Menschen aufeinander haben können. Mir waren beide Charaktere auf Anhieb sehr sympathisch. Monroe war am Anfang des Buches sehr in sich gekehrt und verschlossen. Ich konnte mich von Anfang an sehr gut in sie hineinversetzen. Den kleinen Bruder zu verlieren und sich selbst die Schuld dafür zu geben muss wirklich schrecklich sein. Ich kann sie da gut verstehen, dass sie sich vor der Welt verschließt. Und auch Nathan ist am Anfang nicht der typische Sunnyboy. Er versucht es zwar zu Anfang zu überspielen, doch man merkt schnell, dass auch ihm eine schwere Last auf dem Herzen liegt. Ich mochte seine Art wirklich gerne, weil er Monroe so genommen hat wie sie ist und sie nicht so in Watte gepackt hat wie alle anderen. Für mich war es wirklich besonders schön zu lesen, wie sich die beiden langsam annähern und sich gegenseitig positiv beeinflussen. Man sieht daran, dass Menschen unterschiedlich mit Situationen umgehen und es ganz verschiedene Wege gibt, um Zugang zu Menschen zu finden. Die Autorin stellt das auf eine ganz besonders sensible Art dar, indem sie die Geschichte langsam, behutsam und sehr authentisch darstellt. Mich hat die Entwicklung von Monroe und Nathan wirklich total gefreut. Ich war oft am schmunzeln, einfach weil ich das Verhalten der beiden so süß fand. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig, sodass sich das Buch schnell lesen ließ und ich es innerhalb von einem Tag durchhatte. Ich habe mir so meine Gedanken zu diesem Buch gemacht und konnte einiges daraus mitnehmen. Erst einmal fand ich es schön zu lesen, wie sich eine Beziehung und Vertrauen zwischen zwei Teenagern langsam und behutsam entwickeln kann und es nicht darum geht den anderen möglichst so lange zu bezierzen um ihn rumzukriegen. Außerdem zeigt die Geschichte einfach nochmal deutlich, welche positiven Auswirkungen wir auf andere Menschen haben können, wenn wir einfach offen für unsere Mitmenschen sind und auch zu ihnen stehen wenn sie Probleme haben. Mein persönliches Fazit: Ein wirklich toller Jugendroman, der von zwei verlorenen Seelen erzählt, die sich finden und sich gegenseitig stützen! Leider fehlten mir trotz der beiden harten Schicksale die wirklich großen Gefühle.

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