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Emkeyseven

Posted on 4.2.2020

Keira steckt ziemlich tief in der ... Tinte. Abgesehen von einer Dummheit ist es kaum ihre Schuld und ihre Wut wird sie auch nirgends los. Sie ist eigentlich so stark und leitet ihr Geschäft sehr leidenschaftlich. Da sie hier von vielen Dingen neu erfährt, kam sie mir auch ziemlich naiv vor. Mitleid hatte ich definitiv mit ihr, denn sie hatte Schulden, die nicht ihre waren und musste sich ihrem Schicksal fügen - wenn auch nicht ohne Widerstand! Das war auch eine meine Lieblingsdinge, wie sehr sich Keira innerlich (und äußerlich) sträubt, auch wenn sie wider Willen diese Dinge tun oder zulassen muss. Was ich an diesem Buch gar nicht mochte, ist Keiras Freundin Magnolia. Sie spricht nur an, was dem Leser eigentlich klar ist und hat quasi alles gespoilert, was danach kam. Und so redet einfach kein Mensch! Ich fand ihre Figur durch und durch unnatürlich. Die Situation zwischen Keira und Mount ist durchaus spannend! Keira will ihn hassen und das tut sie auch, aber körperlich kann sie ihm überhaupt nicht widerstehen. Dass sie so grausam erpresst wird, macht es ihr auch unmöglich, wirklich anders zu handeln. So wie sie habe ich mich beim Lesen doch unwohl gefühlt, weil diese Erpressung einfach nicht in Ordnung ist! Da man ähnliche Gedanken hat, kann man ihre Handlungen auch wirklich gut nachvollziehen. Ihre Lust kam aber etwas langsamer bei mir an, weil ich noch sehr skeptisch war, aber trotz - oder gerade wegen? - der Umstände waren die Treffen der beiden sehr heiß - gefährlich heiß! Mit der körperlichen Nähe und der Lust kommt auch eine ganz eigenartige Vertrautheit, und es ist schon faszinierend, wenn auch immer noch seltsam verstörend. Fazit Bei "Sinful King" war ich zwiegespalten und fand auch den Schreibstil nicht immer gelungen, aber ich mochte Keira und kann auch nicht leugnen, dass das Buch einfach heiß war!

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