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Anna

Posted on 3.2.2020

Und schon wieder geht eine Reihe aus dem Forever-Verlag, die ich wirklich sehr gemocht habe, zu Ende... „Bad Billionaire“ ist der letzte Teil der „Bad Bachelors-Reihe“ von Stephanie London und ich muss sagen, dass ich mehr negative als positive Erwartungen an das Buch hatte... In den ersten beiden Teilen war mir Annie nämlich immer sehr suspekt, ich konnte überhaupt nichts mit ihr anfangen, da ihr Verhalten überhaupt nicht nachvollziehbar war und sie immer als die „Böse“ in der Geschichte dargestellt wurde. Von daher kann man wohl sagen, dass das Buch gründlich mit meinen Vorstellungen aufgeräumt hat, denn ich habe es GELIEBT! Ehrlich, es ist verdammt lange her, dass ich eine so überzeugende und authentische Liebesgeschichte gelesen habe! Und das hatte ziemlich viele Gründe... Zuallererst hat man selbst durch die Seiten einfach gespürt, wie sehr die Funken zwischen Annie und Joseph geflogen sind, die Chemie und die Liebe zwischen den beiden hat wirklich zu 100% gestimmt und man konnte sich als Leser überhaupt nicht dagegen „wehren“, in den Sog der Emotionen mit hineingezogen zu werden... Dann hat mir auch verdammt gut gefallen, wie Annie dargestellt wurde. Man verliert schon ganz zu Beginn des Buches das Bild der zickigen Exfreundin, die sich selbst über ihre Freunde stellt, das (zumindest in meinen Augen) in den ersten beiden Bänden vermittelt wurde. Sobald man die Frau kennenlernt, die so viel durchmachen musste und sich hinter sehr, sehr hohen mentalen Schutzmauern versteckt hat, um zu vermeiden, nochmal verletzt zu werden, merkt man, was für ein Engel sie eigentlich ist und fängt an zu verstehen, warum sie so gehandelt hat wie sie es eben getan hat... Und letztlich ist da auch natürlich noch Joseph. Seinen Namen finde ich zwar ehrlich gesagt alles andere als berauschend (hat vielleicht noch jemand immer den Leibwächter aus den „Plötzlich Prinzessin“-Filmen vor Augen, wenn jemand „Joseph“ genannt wird?) aber alles andere an ihm ist umso wundervoller. Ich weiß echt nicht, wie ich es anderes beschreiben sollte: Er ist der perfekte Mann. Ja, er hat Fehler gemacht, genau wie auch Annie, aber man merkt, wie sehr er sich verändert hat und wie viel ihm an seiner Liebe liegt... meiner Meinung nach sind das Qualitäten, die kaum zu übertreffen sind! Alles in allem finde ich es deswegen mehr als nur berechtigt, „Bad Billionaire“ 5 Sternchen zu geben. Für mich war und ist es ein absolutes Highlight, dass ich gerne wieder lesen werde, da es einfach alles hat, was für mich ein gutes Buch ausmacht! Danke an den Forever-Verlag und NetGalley für die Bereitstellung de Rezensionsexemplares!

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