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katietastic

Posted on 1.2.2020

Das Cover ist erneut sehr ansprechend. Mir gefallen die Farben und die Andeutung der Models. Zuallererst muss ich sagen, dass mir dieses Buch viel besser gefallen hat als der zweite Teil. Katie war mir viel sympathischer als Ani und deshalb hatte ich auch mehr Spaß beim Lesen. Shane hingegen hat sich in diesem Buch alles andere als mit Ruhm bekleckert…er war mir so dermaßen unsympathisch. Ich kann es immer noch nicht begreifen warum Katie überhaupt mit ihm zusammen sein möchte. Für mich ist seine Art ein klares „No-go“. Nun aber von vorne. Der Klappentext erklärt das Grundgerüst der Story. Shanes Ehefrau und Kates beste Freundin ist gestorben und seit je her kümmert sich Katie liebevoll um vier Kinder. Die älteste Tochter ist 9 und die anderen sind noch jünger. Kein leichtes Unterfangen so junge Menschen zu versorgen mit einem Vater, der in der Armee und ständig auf Auslandseinsätzen ist. Katie hat ganz klar einen Orden verdient für ihre Hingabe und Fürsorge. Sie ist eine Mutter durch und durch, obwohl sie nicht blutsverwandt ist. Beim Lesen war ich teilweise überfordert mit den ganzen Kindern und Namen. Gott sei Dank gibt es einen Stammbaum um etwas Klarsicht zu verschaffen. Die Familienverhältnisse sind sehr interessant und das Buch ist ein guter Beweis, dass Blut keine Familie ausmacht, sondern Liebe! Mir gefällt eine solche Thematik sehr gut und die Geschichte war sehr interessant geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu verstehen. Das einzige Problem könnten die vielen Namen und Charaktere sein. Auch ich hatte so meine Schwierigkeit, obwohl es mein zweites Buch der Autorin war.🙈 Der Handlungsverlauf ist gut durchdacht und spannend. Mit Katie konnte ich sofort mitfühlen. Sie ist eine wirklich sympathische und bemerkenswerte Figur. Meine größten Probleme – Abseits der vielen Namen – hatte ich mit Shane. Er kämpft für sein Vaterland und kann deshalb nicht allzu viel Zeit mit seinen Kindern verbringen. Ehrlicherweise konnte ich seine Hingabe für den Job nicht nachvollziehen. Mit vier Kindern und einer verstorbenen Ehefrau sollte man eigentlich meinen er möchte mehr Zeit mit seiner Familie verbringen, aber dies ist nicht der Fall. Kate muss als Ersatzmutter herhalten und wird von Shane nicht gerade toll behandelt. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber sein Verhalten ging mir gehörig auf die Nerven und wenn ich Kate wäre, hätte ich ihn schon lange in den Wind geschossen. Einen so unsympathischen „Romanhelden“ hatte ich selten…(Selbst am Ende konnte er sich in meinen Augen nicht rehabilitieren.)

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