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nasa

Posted on 14.5.2019

Wer Wind sät ist der fünfte Band des Ermittlerduos Kirchhoff/von Bodenstein. Alle Bücher dieser Reihe kann man gut separat lesen. Alles wichtige wird nochmal aufgegriffen. Wer eine Reihe aber lieber komplett liest sollte dies hier auch tun. Ich habe bisher die anderen Teile gelesen und muss sagen dass Wer Wind sät das schwächste Buch der Reihe ist. Ich hoffe die nachfolgenden Bänder sind wieder besser.  Pia Kirchhoff ist gerade wieder in Deutschland gelandet als sie gleich zu einem Einbruch mit Todesfolge gerufen wird. In der Firma für Windkraftanlage lag der Nachtwächter schon drei Tage unentdeckt. Schnell stellt sich raus das es Mord war. Damit beginnen die Ermittlungen  dabei stoßen Pia und Oliver auf eine Bürgerinitiative gegen einen Windpark der gebaut werden soll. Noch während die Ermittlungen andauern wird ein weiterer Mann ermordet. Diesmal ein älterer Mann der Bürgerinitiative. Ihm wurde von der Firma Geld für sein Feld geboten wo eine Windkraftanlage gebaut werden soll. Doch dieser weigerte sich zu verkaufen. Liegt da das Motiv hinter dem Mord? Oder gibt es noch andere Motive?  Der Schreibstil ist wieder gewohnt flüssig und man kann der Geschichte gut und schnell folgen. Auch durch die verschiedenen Handlungsstränge wird die Geschichte lebendig. Obwohl ich sagen muss dass es diesmal länger gedauert hat bis es wirklich spannend wurde. Der Anfang hat sich etwas gezogen, aber dann nahm das Buch an Fahrt auf.  Bis zum Schluss bleibt der Leser im Unklaren wer nun der Mörder ist. Es gibt immer wieder neue Verdächtige, neue Verdachtsmomente, Korruption und Erpressung dass einem manchmal der Kopf schwirrt.   Was mich diesmal gestört hat war die Charakterisierung von Oliver von Bodenstein. Dieser wurde mir im Laufe dieses Buches so gar unsympathisch obwohl ich ihn bisher sehr mochte. Aber den Weg den die Autorin mit ihm eingeschlagen hat mag ich gar nicht. Auch andere Charaktere waren für mich überspitz und unwirklich dargestellt.  Es war ein netter fünfter Fall, aber mit deutlichen schwächen. Eigentlich schade da ich Nele Neuhaus sehr gerne lese.

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