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buntetapsen

Posted on 8.12.2018

Der Bestseller aus der Sicht des Vampirs. Während Bellas Sicht von ihrer Unsicherheit und Ungeschicklichkeit geprägt ist, so zeichnet Edwards Sicht die Arroganz von siebzig jahren als Vampir aus. Was der Autorin gut gelungen ist, ist der innere Kampf zwischen dem Vampir und dem "zivilisierten" Jugendlichen. Im Gegensatz zum Erstwerk der Autorin (Biss zum Morgengrauen, dass gleiche Buch aus Bellas Sicht) ist hier der Schreibstil flüssiger und die gewonnene Erfahrung zeigt sich in lebendigeren Charakteren. Die Sprache ist bildreich, es wird viel beschrieben, wenn auch der Stil oberflächlich bleibt. Das Buch ist auf sein Publikum zugeschnitten, es richtet sich an Jugendliche (vor allem wahrscheinlich Mädchen), die von der großen Liebe träumen. Dafür zeichnet es den Alltag einer amerikanischen Highschool nach und fügt noch einige fantastische, düstere Elemente hinzu - wenn auch der Vampir ein Bild von reiner Willenskraft ist, der sich seinem Opfer unterwirft. In der Leseprobe wird leider nicht weiter auf die Interaktion zwischen Bella und Edward eingegangen, hier hätte ich mich auf eine charakterliche Entwicklung gefreut und bin ein wenig auf die Entwicklung der Autorin gespannt.

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