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mrskrieger

Posted on 28.3.2025

Das Buch klang vom Klappentext sehr interessant und der Anfang war nicht schlecht. Vom Schreibstil ist es ein Mix aus einem Tagebuch und einer Anleitung. Der Stil dahinter erinnert mich ein wenig an den Film "Zombieland" und versucht ebenfalls Spannung sowie Humor zu kombinieren. Leider hat dies nicht die gleiche Begeisterung in mir ausgelöst. In dem Stil wirkt es etwas makaber, die Handlung zieht sich sehr langsam und ich konnte keine persönliche Beziehung zu den Figuren im Buch aufbauen. "Als dieser ganze Scheiß anfing, war ich fünfzehn Jahre, sieben Monate, zwei Wochen und einen Tag alt, aber im ersten Jahr im Lockdown haben wir jeden Kontakt zur Außenwelt verloren. Und dann war plötzlich ein Tag weg, dann eine ganze Woche, dann überhaupt das Zeitgefühl, daher weiß ich jetzt nicht mehr genau, wie alt ich bin." (Seite 9) Die Idee finde ich nach wie vor gut, aber leider konnte mich das Buch nicht packen und ich musste es ab einem bestimmten Buch abbrechen. Von einem spannenden Thriller kann ich leider nicht sprechen.

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