
stefanb
Teil 19 der Reihe "Ann Kathrin Klaasen" heißt Ostfriesennebel und passt auch optisch sehr gut zu den vorherigen Bänden. Der Wiedererkennungswert ist auf jeden Fall gegeben. Der Autor Klaus-Peter Wolf hat einen gelungenen Schreibstil. Mühelos startet man in den neuesten Kriminalfall. Neue Lesende brauchen keine Vorkenntnisse, da jeder Band in sich abgeschlossen ist. Die Charaktere sind authentisch beschrieben und dargestellt. Mein Highlight war wieder Rupert. Der Mann ist einfach Kult. Diesmal hätte es für meinen Geschmack etwas weniger von den humorvollen Elementen gebraucht. Ab der Hälfte des Buches war es mir ein bisschen zu albern. Die unterschiedlichen Perspektiven gefallen mir wieder sehr gut. Die Lesenden sind mittendrin, wenn die Geschichte aus den Sichtweisen von Täter, Opfer und dem Team um Ann Kathrin Klaasen temporeich voran geht. Lediglich mit der Auflösung des Falls hätte man etwas länger warten können. Mein persönliches Fazit: Ein gelungener neunzehnter Fall. Solide und kurzweilig geschrieben. Zwar nicht der beste Fall, aber wer die Reihe bis jetzt verfolgt hat, sollte diesen auch lesen.