
Martina
Naras Vater wurde bei einem Drachenangriff getötet. Seitdem möchte Nara eine Venatorin werden, die die Menschen vor Drachen und anderen magischen Kreaturen beschützt. Doch ihr großer Bruder verhindert dies. Also schlägt sie sich als Fallenstellerin durch, bis eines Tages wieder ein Drache das Dorf angreift. Nara beweist hier großen Mut, was auch den anwesenden Venatoren auffällt. Und so darf sie eine Ausbildung zur Venatorin beginnen. Doch bald merkt sie, dass ihre Vorstellungen nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Auch die magischen Kreaturen sind anders, als erwartet. Und so beginnt Naras größter Kampf: Sie muss die Wahrheit und so auch ihre wirkliche Bestimmung im Leben finden. Doch damit gerät sie in große Gefahr .... Der Schreibstil ist anschaulich und lässt sich leicht lesen, auch wenn er sich ab und zu nicht ganz rund anfühlt. Die Grundidee der Geschichte gefällt mir. Die magischen Kreaturen gelten als böse und somit als Gefahr für die Menschen. Die Venatoren sind dadurch diejenigen, die für das Gute kämpfen. Langsam hinterfragt Nara das Ganze und merkt, dass hier doch vieles anders ist, als es scheint. Dabei bleibt es immer spannend. Die Geschichte wird aus Naras Sicht erzählt. Dass Nara sich nicht unterbuttern lässt und mutig ihren Weg geht, gefällt mir ebenfalls. Manchmal ist sie für mich aber zu wütend bzw. zu hart. Erst zum Ende zu findet sie hier ins Gleichgewicht. Die anderen Figuren finde ich auch interessant. Von manchen hätte ich aber gerne noch mehr erfahren. Fazit: Insgesamt ein unterhaltsames und spannendes Abenteuer mit einer taffen Hauptfigur, bei dem man neugierig auf die Fortsetzung ist.