
sarah.booksanddreams
~mitreißende und aufregende Fortsetzung, aber nicht ganz so spannend und fesselnd wie Band 1~ Auch mit dem zweiten Band der ONE OF SIX Dilogie hat mich Kim Nina Ocker regelrecht an die Seiten des Buchs gefesselt. Dabei dauerte es ca. die Hälfte des Buchs ehe die Handlung wieder ordentlich an Fahrt aufnimmt. Denn zuvor versuchen Luca, Devan und die anderen Betroffenen die Ereignisse aus dem Ortiz Resort hinter sich zu lassen – was sich ein bisschen gezogen hat, und aufgrund der vielen noch offenen Fragen eh ein aussichtsloses Unterfangen darstellte. Doch kaum hatte sich die Gruppe entschlossen, Antworten zu suchen, war auch ich vollkommen in der Handlung vertieft, stellte Theorien auf und Vermutungen über den mutmaßlichen Täter an, nur um sie kurze Zeit wieder über den Haufen zu werfen. Tatsächlich lag ich mit meiner Spekulation nicht ganz so falsch – die Auflösung hat mich aber dennoch überrascht! Einzig die Beweggründe fand ich letztlich ein wenig fragwürdig, bzw. hätte darüber gerne noch ein paar mehr Hintergründe erfahren. Neben der Suche nach dem Täter, hat es mir auch wieder Freude bereitet der Liebesgeschichte von Luca und Devan zu folgen, die jedoch eher eine Nebenrolle spielt. Ich empfand sie, wie bereits im ersten Band, aber als einen guten und angenehmen Ausgleich zu der teilweise unheilvollen Stimmung. Vor einem Jahr hätte ich noch behauptet, diese Dilogie nie zu lesen, und nun habe ich sie regelrecht verschlungen! Kim Nina Ocker hat mich davon überzeugt, dass New Adult Suspense und ich doch miteinander harmonieren. Obwohl ich den Abschluss der Reihe als nicht ganz so stark empfand, wie den Vorgänger, war es für mich doch ein sehr abwechslungsreiches und unfassbar aufregendes Leseerlebnis! 4-4,5 Sterne