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R. S.

Posted on 9.3.2025

Zurück in die Vergangenheit, um die Zukunft zu retten "Timelock - Zeitrebellen" ist von der ersten Seite an eine fesselnde geschriebene Dystopie für Jugendliche, an der auch Erwachsene durchaus Gefallen finden können. Der zweite Band der Reihe kann gar nicht schnell genug kommen! Rasant und aus verschiedenen Erzählperspektiven erzählt, taucht man zu Anfangs in das Jahr 2025 in das Leben des 14-jährigen Jason ein, der in der nicht näher benannten Metropole in einer Lehranstalt als Waise unter dem Namen J-4418 lebt. Er hat keine Freunde und steht wegen seines Verhaltens unter strenger Beobachtung durch die Anstaltsleitung. Als er Namira kennenlernt, ändert sich jedoch sein Leben von Grund auf, denn er erfährt mehr über den Tod seiner Eltern und dass er die Fähigkeit besitzt in der Zeit zu reisen. Er schließt sich den Widerstandsgruppen gegen den Herrscher Nimrod an und reist gemeinsam mit Namira in die Vergangenheit um ihn aufzuhalten. Zu gleicher Zeit in Kyoto lernt man Hana und Otaku kennen. Hana hat die gleichen Träume wie Jason und wird schließlich auch eine Zeitrebellin. Dank der wechselnden Perspektiven und der kurzen Kapitel kommt schnell Spannung auf. Dazu tragen auch manche Cliffhanger am Ende der einzelnen Kapitel bei. Dass der Autor sich auch nicht lange mit Nebensächlichkeiten aufhält, ist dem Erzählfluss auch dienlich. Die gut durchdachte und logisch aufgebaute Handlung können ebenfalls überzeugen. Die Handlung ist voller Action, aber auch ruhigere Momente kommen nicht zu kurz. Ebenso schafft es der Autor gut die Atmosphäre eines Überwachungsstaats rüberzubringen. Neben der Geschichte an sich, kann auch die Personenzeichnung überzeugen. Die Gefühls- und Gedankenwelt besonders von Jason fängt der Autor gut ein. Inhaltlich und sprachlich entspricht es genau der Zielgruppe. Eine Dystopie, die Spaß macht zu lesen und die nebenbei auch zum Nachdenken anregt, genau das ist "Timelock - Zeitrebellen".

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