
a_buecherwurm
Eine humorvolle Geschichte über die unkonventionelle Freundschaft zwischen Mensch und Maschine. Inhalt: Ada freut sich auf ihre neue Lernfroindin, die sie in der Schule unterstützen soll. So lange hat sie sich diese gewünscht. Doch anstatt einer wunderbaren KI trifft sie auf eine "künstliche Blödheit" (KB), die ihre Erwartungen enttäuscht. Ihr Opa ist jedoch begeistert und bringt KB vieles bei, was für jede Menge Chaos sorgt. Aber ist da wirklich ein Fehler bei der Programmierung vorgefallen? Denn Ada entdeckt, dass KB mehr als nur ein Roboter ist – die Maschine hat tatsächlich ein Herz! Meinung: Franziska Gehm gelingt ein humorvoller Einstieg in eine Reihe. Auf lockere Weise spielt sie mit der Thematik der Künstlichen Intelligenz und dem Konflikt zwischen den hohen Erwartungen an eine KI und der chaotischen Realität. Adas Opa, der die "Künstliche Blödheit" schätzt, sorgt für zusätzliche humorvolle Momente. Besonders berührend ist KB, der zeigt, dass auch Maschinen Gefühle und Eigenständigkeit besitzen können. Das Buch spricht Kinder ab 10 Jahren an und regt zum Nachdenken und Reden an, ohne zu moralisch zu wirken. Mit seinem spannenden und humorvollen Plot sorgt es für schnelle Unterhaltung und vermittelt dabei Werte wie Freundschaft und Verständnis. Ein rundum gelungenes Werk, das ich mit 5 Sternen bewerte.