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lisas_worldofbooks

Posted on 28.2.2025

Schöne Fake-Dating Geschichte in einer klar erkennbaren Zwei-Klassen-Gesellschaft Payton Torres hat ein Stipendium für die Elite-Privatschule der Eastside der Küstenstadt Ferham Creek und ist deshalb dort auch eine Außenseiterin. Sie kommt von der Westside und wird von ihren privilegierten Kommilitonen ziemlich mies behandelt. Paytons Traum ist es Fotografie zu studieren und arbeitet nebenher noch in zwei Jobs. Charles McCoy ist der Sohn der Bürgermeisterin und der Meinung, er könnte sich alles leisten. Als er einen schweren Fehler macht, braucht er allerdings dringend Paytons Hilfe … Die Charaktere: Payton ist eine richtig sympathische und authentische Protagonistin. Sie verfolgt eifrig ihren Traum und ist sehr ehrgeizig. Manchmal wirkte sie etwas unterkühlt, man hat jedoch auch gemerkt, dass es oft nur eine Fassade war, dies fand ich sehr spannend. Charles McCoy war mir zu Beginn der Geschichte nicht unbedingt sympathisch, jedoch änderte sich dies durch Payton mit der Zeit und er machte langsam aber sicher eine echt tolle Charakterentwicklung. Die Nebencharaktere passten in die Geschichte und vor allem die Familien der Protagonisten waren unterhaltend, auch in ihrer Gegensätzlichkeit. Die Umsetzung: Optisch ist das Buch echt ein Hingucker und der Teaser, dass das Buch etwas für Fans von Gossip Girl ist, hat mich echt neugierig darauf gemacht. Das Buch beinhaltet zudem einen meiner Lieblingstropes, und zwar Fake Dating. Der Schreibstil war einfach gehalten, flüssig zu lesen und bildlich. Ich bin gut in die Geschichte hineingekommen und muss sagen, dass ich die ganze Westside gegen Eastside Sache etwas zu aufgesetzt fand, mir allerdings trotzdem vorstellen könnte, dass das genauso passieren könnte. Dieses Buch lebt von der Anziehung, die die beiden Protagonisten füreinander empfinden, von der sie jedoch überzeugt sind, dass es sie nicht gibt. Ich mochte den Verlauf der Geschichte, auch wenn ich den Fehltritt von Charles als etwas seltsam gewählt empfand. Ich habe die Geschichte trotz allem jedoch immer super gerne weitergelesen. Das Buch hat die große gesellschaftliche Ungerechtigkeit von privilegierten und eher ärmeren Menschen thematisiert, allerdings hätte ich mir hier etwas mehr gewünscht, wobei ich super gerne von der Hilfsbereitschaft der Menschen auf der Westside gelesen hatte. Die Liebesgeschichte war nicht super tiefgründig, jedoch mochte ich sie trotzdem sehr. Mein Fazit: Das Buch war kein Highlight, jedoch ist es super süß für zwischendurch und spricht zudem ein Thema an, was jeden irgendwo betrifft, egal auf welcher Seite man sich befindet. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und gebe ihm 4 von 5 Sterne.

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