
Harakiri
Die Morde an Angehörigen von Richtern und an Richtern selbst, wird zum ersten Fall für das neue Detektivbüro von Max Bischoff. Im Darknet stoßen sie auf eine Webseite, die mit dem Fall zu tun hat. Und auf jede Menge Verdächtige. Dass Max die Polizei verlassen wird, war schon im letzten Band ein Thema. Die Gründung einer Detektei mit enger Zusammenarbeit mit der Polizei ist eine gute Idee. So kann Max auch einmal ungewöhnliche Wege gehen. Und das tut er in seinem neuen Fall auch. Stellenweise braucht es einen starken Magen, weil die Morde überaus grausam sind. Strobels Schreibweise ist aber wieder von der ersten bis zur letzten Seite mitreißend und man kann das Buch kaum zur Seite legen. Die zahlreichen Wendungen und die Kapielt in kursiver Schrift halten die Spannung von anfang an hoch. Man wird förmlich durch die Seiten gezogen, weil man wissen will, wer der Täter ist. Irgendwann kommt dann ein leiser Verdacht auf, aber bis der bestätigt ist, hat Strobel noch einige Überraschungen auf Lager. Die Idee mit dem Friseur ist übrigens klasse. Im Nachwort wird erklärt, was es mit Weinand auf sich hat. Fazit: wie immer viel zu schnell durchgelesen