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deidree

Posted on 5.3.2023

Starke sympathische Frauen, berührende Geschichte Wir steigen mit dem zweiten Band „Der Salon: Ein hoffnungsvoller Aufbruch“ 1963 in München in die Geschichte ein. Die Autorin hat die Stimmung der 60iger Jahre gut eingefangen. Es drängt alle nach Freiheit, Aufbruchstimmung liegt in der Luft. Die Figuren sind in meinen Augen sehr stimmig gezeichnet. Ihre Handlungen und Gedankengänge finde ich nachvollziehbar. Dadurch wirken sie auf mich sympathisch und realitätsnah. Ebenso ist bei den Hauptprotagonisten eine Entwicklung erkennbar. Julia Fischer schreibt bildgewaltig, bewegend und authentisch. Mein Kopfkino hat schnell die Bilder abrufen können. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, sodass der Leser Einblicke in mehrere Personen erhält. Als Abrundung gibt es einen Prolog und einen Epilog. Die Autorin lässt Details aus dem ersten Band miteinfließen, sodass ich gut verstanden habe, worum es geht. Vielleicht wäre die Geschichte aber noch intensiver, wenn man trotzdem den ersten Band gelesen hat. Aber nur eine Vermutung von mir. Grundsätzlich geht es auch ohne. Das Cover passt zu der Zeit und zum Titel. Das Buch umfasst zirka 500 Seiten, die flüssig und leicht lesbar sind. Es ist kurzweilig mit ein paar überraschenden Wendungen aufgebaut.

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