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schokoflocke

Posted on 2.10.2022

Nur mittelmässig „ Andrea hatte endlich gelernt zu springen. Wie man fiel, hatte sie schon gewusst. " Nur ein Tag nach ihrem Abschluss ist Andrea Oliver im Schnellverfahren in den Dienst als Marshal genommen worden. In ihrem ersten Fall soll Andrea einen Mordan einem schwangeren Mädchen untersuchen, der schon vierzig Jahre zurück liegt. Andrea hat an der Untersuchung auch persönliche Interesse, wenn sie beweisen kann, dass ihr Vater der Mörder ist, muss er für immer im Gefängnis bleiben… Karin Slaughter hab ich schon öfter gelesen, aber das Ergebnis ist für mich immer wieder überraschend. Ich hab von der Autorin schon geniale, total fesselnde Geschichten gelesen, die mich sehr mitgenommen haben , aber auch welche die ohne Höhepunkte nur so hingeplätchert sind. „Die Vergessene" gehört für mich leider zu der schwächeren Sorte. Zugegeben, ich hab zu spät gemerkt, dass dieses Buch eine Fortsetzung ist ( hab aber ein unklares Gefühl das erste Teil doch gelesen zu haben), aber daran, da die Geschichte eigentlich selbsterklärend ist und ich mit ihr problemlos klar gekommen bin, kann es nicht liegen. Ich hab einfach Spannung vermisst…Normalerweise mag ich Cold Case Fälle und die ruhigere Art der Ermittlungen, aber diesmal war mir das alles viel zu ruhig und farblos. Die Idee selbst fand ich nicht schlecht, die Umsetzung aber nicht gerade berauschend oder fesselnd. Auch die Charaktere fand ich ziemlich blass, was enttäuschend war, da die Autorin auch interessante, kantige Figuren erschaffen kann, diesmal aber nicht. Ehrlich gesagt wollte ich irgendwann nur zum Ende lesen um es einfach hinter mich zu bringen, wer der Mörder ist, war mir dann nicht mehr so wichtig. Es war kein Thriller nach meinem Geschmack und das Ganze würde ich nur als mittelmäßig bezeichnen.

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