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breathtakingbookworld

Posted on 17.7.2022

Inhalt Zweieinhalb Jahre ist der Tod von Helenas Schwester nun her und endlich kann sie in ihr geliebtes New York zurückkehren. Allerdings ist alles anders als sie es zurücklies. Ihre Familie ist kalt und distanziert und keiner scheint sich für die Verleumdungen zu interessieren, die gegenüber ihrer Schwester existieren. Denn eines weiß Helena genau: ihre Schwester Valerie ist auf keinen Fall Schuld an ihrem und dem Tod ihres Verlobten Adam. Niemals hätte sie Drogen genommen, geschweige denn ihre große Liebe dazu getrieben. Adams Familie aber sieht das alles und tut seit zwei Jahren alles dafür Valerie und ihrer hinterbliebenen Familie die Schuld in die Schuhe zu schieben. Helena verabscheut die Coldwells und will jetzt endlich Gerechtigkeit. Auf der Suche nach der Wahrheit gerät sie ausgerechnet mit Jessiah Coldwell zusammen. Jess, der eigentlich gar nicht in New York sein möchte und seiner Familie am liebsten entfliehen will. Jess, den sie irgendwie nicht mehr aus dem Kopf bekommt und der ihr viel ähnlicher ist als Helena will. Ungewollt fühlt sie sich zu ihm hingezogen, aber beide wissen, dass ihre Liebe nicht sein darf. Schließlich darf sich die Geschichte nicht noch einmal wiederholen, wenn sie allen nur Kummer bereitet, oder? Schreibstil & Cover Westwell war mein erstes Buch von Lena Kiefer. Ich hab schon so viel Gutes von der Autorin gehört und habe auch ein paar Bücher ungelesen im Schrank und war dementsprechend auch sehr neugierig. Ich wurde auch nicht enttäuscht, denn ich wurde von der ersten Seite an gefesselt. Ihr Schreibstil ist leicht und angenehm bringt aber gleichzeitig auch die perfekte Menge an Emotionen mit sich. Ich konnte die Trauer, die Verzweiflung und auch die romantischen Gefühle wirklich sehr gut nachempfinden. Ich mag das Cover gerne. Es ist schlicht und unaufdringlich und passt perfekt zu der Story der High Society. Am liebsten mag ich allerdings den Titel der die Zusammensetzung aus den Nachnamen der Beiden („Weston“ und „Coldwell“). Ich finde es super cool wenn sich etwas vom Inhalt im Titel wiederspiegelt und das ist hier auf jeden Fall gelungen. Charaktere Ich hatte zunächst ein paar Probleme mit Helena, die sich aber im Laufe des Buches wirklich schnell gelegt. Ich fand es faszinierend zu sehen wie sehr sie sich nach außen hin gibt und niemand von ihrem Innenleben etwas ahnt. Ihren Schmerz und ihre Verzweiflung was den Tod ihrer Schwester anbelangen habe ich als Leser wirklich gespürt und mitfühlen lassen. Ich mag ihre Hartnäckigkeit und ihren Kampfgeist den Tod aufzuklären und habe ihren Plan wirklich mit Neugierde verfolgt. Auch ihre selbstbewusste und herausfordernde Art gegenüber Jess fand ich super, denn es war einfach etwas anderes als die Rolle die sie für ihre Eltern gespielt hat. Sie war nicht die brave und zurückhaltende Tochter aus reichem Haus, sondern eine erwachsene und direkte Frau die alles dafür tut ihrem liebsten Menschen den Respekt zukommen zu lassen, den er verdient. Die Beziehung, die sie zu ihrer Schwester hatte hat mich sehr berührt, denn man hat gemerkt wie sie durch Liebe und Vertrauen gestärkt war. Ich fand Helena sehr authentisch und einzigartig, muss aber auch sagen dass sie mich mit ihrer Beziehung oder eher ihrer Reaktion auf ihre Familie manchmal etwas angestrengt hat. Ich wünsche mir für die nächsten Bände wirklich, dass sie in der Hinsicht etwas mutiger und selbstbewusster wird und für sich selbst einsteht. Jess hat mich schon vom ersten Moment an sehr überrascht. Er war ganz anders, als ich ihn mir vorgestellt habe, aber eigentlich nur besser. Ich dachte bei ihm an einen Mann, der komplett hinter seiner Familie steht und war umso begeisterter als das nicht der Fall war. Sein schwieriges Verhältnis mit seiner Mutter, die wirklich eine Qual war hat ihm mir noch sympathischer gemacht. Ich mochte seine Mentalität und seine Träume. Auch er hat diesen Schmerz und die Verzweiflung in sich. Allerdings drückt es sich bei ihm nicht so aus wie bei Helena. Ich fand seinen Beruf als Restaurantbesitzer super interessant und hab mich gleich etwas wohler gefühlt. Auch sonst fand ich ihn liebenswürdig und seine Art einfach nur süß. Er hat offen über Gefühle nachgedacht, was ich wirklich herzzerreißend fand. Er hat wirkliches Bookboyfriend material. Neben Jess hat vor allem sein kleiner Bruder Eli mein Herz gestohlen. Seine Geschichte hat mich schockiert und berührt und ich hoffe, man erfährt noch mehr über ihn. Handlung Ich habe dem Erscheinen von Westwell mit Neugierde entgegengeblickt, denn ganz ehrlich der Klappentext klingt genau nach einem Buch nach meinem Geschmack. High Society, Forbidden Love. Alles in mir schreit nach Liebe. Und ich habe das Buch wirklich sehr genossen. Ich fand es unterhaltsam und berührend und habe immer wieder mitgefiebert. Die Autorin hat mich mit der ein oder anderen Wendung sehr überraschen können und mich ab und an mit offenem Mund zurückgelassen. Schon allein der Tod, den Helena aufklären will hat eine spannende Storyline gegeben, die ich wirklich gerne verfolgt habe. Ich habe mitgerätselt und habe wirklich keine Ahnung, was passiert sein könnte. Umso gespannter war und bin ich immer noch auf die Auflösungen. Da hat die Autorin mich wirklich packen können und mich ans Buch gefesselt. Anfangs hat sich das Buch nämlich für mich etwas in die Länge gezogen und ich habe etwas warten müssen bis endlich etwas geschieht. Allerdings geht es danach Schlag auf Schlag und immer passiert etwas. Die Liebesgeschichte von Jess und Helena hat mich mitgerissen. Ich habe auf jeden Fall den Funken zwischen ihnen gespürt und habe mit ihnen mitgefiebert. Man hat schnell bemerkt, dass sie perfekt zueinander passen und sich gut ergänzen. Ihre Trauer verbindet sie und ich fand es so schön zu sehen wie sie sich gegenseitig ein Anker sein können und sich helfen. Ich mochte auch den geheimen Aspekt sehr gerne. Ihre beider Familien waren grauenhaft und ich hätte sie gerne mal geschüttelt, aber dadurch gab es natürlich auch ein bisschen Spannung. Und ein bisschen „Romeo und Julie“ Feeling darf es natürlich auch geben. Was mich aber manchmal etwas gestört hat war das ständige Auf und Ab. Natürlich ist es durch das Verbot nicht besonders leicht, aber nach dem dritten Kontaktabbruch fand ich es doch etwas viel. Das Ende fand ich hart und sehr gemein. Wie soll ich es denn bis Oktober aushalten? Meine Augen sind ein bisschen feucht geworden und die Welt war unfair, aber es war das perfekte Ende um Lust auf die Fortsetzung dazulassen. Es sind noch viele Fragen offen auf die ich eine Antwort will und ich bin wirklich gespannt in welche Richtung das Buch sich bewegen wird. Fazit Ein fesselnder Auftakt zu Lena Kiefer New Adult Trilogie den ich nur empfehlen kann. Authentische Charaktere, eine fesselnde Story und eine Liebe die nicht sein darf haben mir ein paar tolle Lesestunden beschert. Ich kann es gar nicht erwarten bis es endlich weitergeht.

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