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Buchstabenfestival

Posted on 15.5.2022

Ach, nein. Wirklich? Soll ich jetzt wieder ein Jahr mit diesem Cliffhanger leben? Wahrscheinlich schon. Es wird wohl gehen, denn irgendwie hat man sich bei dem Autorenpaar Börjlind schon daran gewöhnt, dass die Geschichte von Tom Stilton und Olivia Rönning noch nicht auserzählt ist. Nach dem etwas schwächeren sechsten Band ist der siebte Band wieder zur alten Stärke und Spannung zurückgekehrt. Tom Stilton ist zurück in Schweden und Corona hat auch Einzug gehalten. Wer die Romane der Autoren kennt, weiß, dass sie die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignisse in ihre Krimis einbauen. So konnte man davon ausgehen, dass auch Corona einen Part in diesem Krimi erhalten wird. Es gibt zwei Handlungsstränge - die Morde und die guten Samariter. Beide Stränge laufen anfangs parallel und lassen erst mal Fragen zu. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr greifen die Handlungsstränge ineinander und werden zu einer Geschichte. Kleine Wendungen und Einschübe, die den Lesenden verwirren und dann doch auf den richtigen Weg bringen, sorgen für die Spannung bis zum Schluss. Die Geschichte um Tom, Mette, Abbas, Olivia & Co. wird fortgeschrieben. Für Lesende, die die Vorgängerbücher nicht kennen, könnte es schwierig werden, den kurzen Rückblicken und Andeutungen zu folgen bzw. diese richtig zu interpretieren. Mir hat es gut gefallen, dass alle wieder in Schweden zusammen kamen, wenn auch aus einem traurigen Grund. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band. Wir lesen uns hoffentlich in einem Jahr wieder.

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