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Emkeyseven

Posted on 9.3.2022

Enttäuschendes Finale, das sich in die Länge zieht Den zweiten Band der Partem-Dilogie fand ich ziemlich anstrengend. Nachdem im ersten Band so wenig passiert ist, hatte ich hier dann Action und Antworten erwartet. Die gab es zwar, aber es blieb trotzdem langweilig. Die Kapitel aus den Perspektiven von Xenia, Chrystal, Jael und Felix sind oft nur ziemlich kurz und es gibt dann auch noch kleine Sprünge dazwischen, sodass es mir manchmal schwerfiel, der Handlung zu folgen. Bei vielen Kapiteln musste man sich erstmal neu orientieren. Dazu wird so vieles nur nachträglich erzählt und man verpasst tatsächlich eine ganze Menge Handlung und ist nur so halb dabei. Und der Rest ist auch nicht immer relevant für die Geschichte, ein bisschen Entleeren hier, ein bisschen Beziehungsdrama da, da dreht man sich eigentlich die ganze Zeit im Kreis. Xenia weiß schon einiges über den Partem und Jaels Rolle darin und versucht damit klarzukommen, dass er den Menschen Liebe entzieht und dafür oft fragwürdige Dinge tun muss. Felix hingegen versteht nicht, warum so viele Leute in seiner Umgebung sich so seltsam verhalten, besonders Chrystal. Aber da Xenia und Felix ja so tiefe Gefühle für ihre geheimnisvollen Love Interests haben, wird vieles akzeptiert und schnell vergeben. Chrystal und Jael hingegen haben gelernt, ihre Gefühle zu unterdrücken und jetzt scheinen sie gar nicht zu wissen, wie man Gefühle hat, ihre Taten und Gedanken passen nicht immer zusammen. Den Partem fand ich auch nicht mehr so bedrohlich, obwohl man hier schon viel mehr über ihre grausamen Taten erfährt. Aber die Geschichte zieht sich so in die Länge, mit vielen kleinen Ereignissen, die hinterher wieder doch nicht so wichtig sind, dass mir ihr Einfluss und ihre Macht immer kleiner vorkam. Fazit "Partem - Wie der Tod so ewig" war ein eher enttäuschendes Finale. Schon der erste Band zog sich in die Länge und auch der zweite Teil hat trotz der erwarteten Antworten und Action nicht überzeugen können.

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