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damarisdy

Posted on 4.2.2022

Ich habe mich total über das Buch "Partem - Wie der Tod so ewig" von Stefanie Neeb gefreut, welches mir über das interne Bloggerportal vom HarperCollins Verlag als kostenfreies Rezensionsexemplar zugeschickt wurde. Vielen herzlichen Dank dafür! Nachdem ich Band eins gelesen und wirklich gemocht habe, war meine Neugier auf das große Finale des Zweiteilers wirklich groß. Selbstverständlich wurde meine Meinung zum Buch durch die Bereitstellung des Verlags in keiner Weise beeinflusst. In der Geschichte geht es mit Xenia, Felix, Jael und Chrytsal weiter, die vier Hauptfiguren. Wenn ihr euch für den Inhalt näher interessiert, rate ich euch, euch den Klappentext zu Teil eins anzusehen, da dieser hier minimal spoilern könnte. Von daher gehe ich in dieser Rezension auch nicht näher auf den Inhalt ein, es handelt sich eben um eine fortlaufende Handlung. Stefanie Neeb schreibt auch dieses Buch aus den Sichtweisen aller vier Hauptcharaktere in der dritten Person im Präteritum. Daran musste ich mich im ersten Teil erst einmal gewöhnen und die Figuren allesamt kennen lernen. Viele Leser haben dies auch kritisiert, doch ich habe versucht, mich diesem Stil zu öffnen. Da ich es dann geschafft habe, eine Verbindung zu allen Protagonisten aufzubauen, bei dem einen mit mehr und dem anderen mit etwas weniger Sympathie, fiel es mir hier echt nicht schwer in die Geschichte reinzukommen. Besonders Xenia ist mir bereits richtig ans Herz gewachsen. Besonders gelungen finde ich aber Chrytsal's Entwicklung, die sich in meinen Augen echt gemausert hat. Hier gibt es auch gleich zwei Liebesgeschichten, die mich auf jeden Fall abholen und teilweise auch echt dramatisch sind. Dramatisch aufgrund der Umstände des Partem's, den es nun zu vernichten gilt. Das gestaltet sich aber alles andere als einfach und die Protagonisten stecken mehr oder minder selber ziemlich im Schlamassel. Es hat mich wirklich an den Seiten des Buches gehalten, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und ich schon eine starke Sogwirkung gespürt habe :-) Die Autorin hat an Anbetracht ihrer Ideen wirklich aus dem Vollen geschöpft, vor allem, da es sich hierbei um ihre erste Fantasy-Reihe handelt. Der Schreibstil ist bis auf die gewöhnungsbedürftigen Erzählweisen sehr leicht zu verfolgen und die Schrift angenehm groß. So fliege ich sehr zügig durch das Buch, dessen Kapitel sich auch kurz und knackig halten. "Partem - Wie der Tod so ewig" war ein tolles Finale der "Partem"-Dilogie und begeistert bestimmt auch andere Leser, die Teil eins gerne gelesen haben. Ich vergebe eine klare Lese- und Kaufempfehlung und 4,5 Sterne, die ich – sofern nicht anders möglich – gerne aufrunde *****

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