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library_review

Posted on 6.1.2022

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und dadurch bin ich schnell durch die Seiten gekommen. Lily ist eine sympathische Protagonistin, die keine wirklich schöne Kindheit hatte, da sie einen sehr böshaften Vater hatte. Das gilt ebenfalls für ihre Mutter, die viel Schmerz erleiden musste. In wenigen Stellen fande ich ihre Taten fragwürdig. Was ich vor allem schön fande, waren die Tagebucheinträge ihrer Jugend. Dadurch konnte man sich umso besser in Lily, ihre Mutter aber auch Atlas hineinversetzen. Der Protagonist Ryll hat ganz am Anfang einen netten Eindruck auf mich gemacht. Jedoch hat sie sich das schnell geändert bzw. hat sich meine Meinung zu ihm während den ca. 250 Seiten oft geändert. Die meiste Zeit war er mir dennoch sehr unsympathisch und auch total notgeil. Auch wenn er etwas schlimmes durchgemacht hat, rechtfertigt das seine Taten absolut nicht. • Ich glaube mir war schon lange ein männlicher Charakter in einem Buch so unsympathisch. Natürlich hat sein Charakter das Buch aber ausgemacht. Die Beziehung zwischen ihm und Lily hat sich die ganze Zeit auch so falsch angefühlt. 😅 Mein liebster Charakter in "Nur noch ein einziges Mal" war definitiv Atlas. Können wir mal kurz darüber reden wie besonders und schön sein Name ist? 🥵 Schon in den Tagebucheinträgen von Lily, als sie von Atlas gesprochen hat war er mir extremst sympathisch. Er ist wirklich zum dahin schmelzen und schützt immer Lily. Man hat gesehen wie sehr sie sich lieben. Die Geschichte war sehr emotional und tiefgründig. Darüber hinaus umfasst es ein wichtiges Thema. Es hat mich sehr mitgenommen und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Das einzige was mir nicht gefallen hat war das Ende, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht

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