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sinathereader

Posted on 15.9.2021

Wie heilt man ein gebrochenes Herz? Dieses Buch ist eins dieser Bücher, die man schnell an einem Stück weglesen kann und bei dem man danach noch ein Glücksgefühl hat, wenn man daran denkt. Es ist eine süße, humorvolle Geschichte, die einen tollen Aspekt beleuchtet: Die Stufen der Trauer in Verbindung mit einem gebrochenen Herzen. Natürlich unter der rein wissenschaftlichen Ausführung eines Wissenschaftswettbewerbs. Auf Avery musste ich mich zu Beginn erst mal etwas einlassen, da ihre Art ziemlich verbohrt und stur sein kann. Doch man bemerkt schnell, dass hinter ihrer Fassade so viel mehr schlummert: Unsicherheit, Einsamkeit, Verletztheit aber auch unbändige Freude, Freundschaft, Wissbegierde und Liebe. Als ihr bester Freund, Aiden, sie mit seinen Handlungen immer mehr verletzt, konnte ich gar nicht anders, als mit hierzu fühlen. Mit ihrer leicht nerdigen Art versucht sie die Stufen der Trauer zu bewältigen um am Ende über ihn hinwegzukommen. Das ausgerechnet Aidens großer Bruder ihr dabei helfen soll... Grayson ist so ein unglaublich süßer, selbstbewusster Typ! Besonders die Kapitel aus seiner Perspektive haben mich dahinschmelzen lassen. Er ist ein toller Kerl und auch wenn er das weiß, wirkt er nicht arrogant dabei. Am Ende mochte ich wirklich, dass auch wenn die Geschichte erst darauf aufbaut, dass man Aiden nicht mögen wird, man ihn am Ende doch auch nicht hassen kann. Das macht alles wirklich rund und Konflikte werden aufgelöst, statt ignoriert. Die Handlung hat mir wirklich gut gefallen ich mochte es wirklich sehr, wie sich an den einzelnen Stufen der Trauer entlang gehangelt wurde. Dazu gab es zur Auflockerung auch immer mal wieder einige peinliche oder lustige Situationen. Vor allem, dass man mitbekommen hat, wie Grayson gar keine andere Wahl hatte als sich in Avery zu verlieben hat mir sehr gefallen. Einzig, dass es Szenen mit einigen Längen gab, die sich sehr gezogen haben kann ich als Kritik anmerken. Fazit: Eine wirklich süße, lustige Geschichte mit tollen Charakteren, einem neuen, wissenschaftlichen Touch und einer tollen Sicht des männlichen Protas. Einzig einige Längen haben mich etwas gestört. 4 ⭐️

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