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nirak

Posted on 15.8.2021

Teufelsaustreibung im Jahre 1412 Im Jahre 1412 haben die Salbenmacherin und ihre Familie endlich die Schrecken der Vergangenheit hinter sich gelassen, so denkt sie jedenfalls. Doch dann wird Olivera von einem Ratsherrn zu seiner kranken Tochter gerufen. Das Mädchen leidet schwer an einer rätselhaften Krankheit, auch der Medicus weiß sich keinen Rat. Die Arzneien von Olivera schlagen nicht an. Der Ratsherr weiß sich nicht mehr zu helfen und sucht Hilfe im Glauben. Schnell ist von Teufelswerk die Rede, ja der Teufel selbst hätte seine Hand im Spiel. Was kann jetzt noch helfen? Wieder gerät Olivera in Verdacht, mit den Vorkommnissen in Verbindung zu stehen, auch vor dem Medicus machen die Vorwürfe nicht halt und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. „Die Salbenmacherin und der Fluch des Teufels“ ist der 6. Band dieser Reihe und setzt zwei Jahre nach Band 5 ein. Die Geschichte aus dem vorherigen Teil wird hier aber weitergeführt und die Handlung baut auf die Geschehnisse auf. Auf die Frage kann man die Bücher auch einzeln lesen, ja man könnte, da es einige Rückblenden gibt, aber der Lesegenuss ist doch intensiver liest man die Bücher der Reihe nach. Gerade die Geschehnisse hier in Band 6 stehen in unmittelbarer Verbindung zu dem Vorgänger „Die Salbenmacherin und der Stein der Weisen“. Außerdem entwickeln die Protagonisten sich doch im Laufe der Handlung weiter und werden zum Teil ja auch erwachsen. Im Fokus dieser Geschichte steht aber die Suche nach dem Teufel und den Glauben der Menschen an diesen. Mir hat dieser Teil gut gefallen. Olivera und ihr Mann müssen gemeinsam gegen die Intrigen ankämpfen und bestehen. Aber auch die anderen Charaktere habe ihre Kämpfe auszutragen. Die Handlung wechselt immer wieder zwischen den Protagonisten hin und her, womit Spannung erzeugt wird. Zudem erzählt Silvia Stolzenburg angenehm davon, wie der Aberglaube die Menschen im 15. Jahrhundert fest im Griff hatte. Dinge, die nicht so einfach zu erklären sind, werden mit Teufelswerk erklärt und dafür muss eben jemand büßen. Diese Szenen hat sie wie gewohnt in Szene gesetzt und spannend erzählt. Die Autorin gibt interessante Einblicke in die Art und Weise, wie der Teufel ausgetrieben und vertrieben wurde. Olivera und Götz habe alle Hände voll damit zu tun, um sich von dem Verdacht zu befreien, mit dem Teufel im Bunde zu stehen. Fazit: Dieser 6. Band der Salbenmacherin ist Silvia Stolzenburg wieder gut gelungen. Irgendwo habe ich gelesen, dass es sich um den Abschluss dieser Reihe handeln soll. Olivera und ihre Familie haben es sicherlich mehr als verdient, nun ein ruhiges, beschauliches Leben zu führen, auch wenn ich es schade fände, würde es von der Salbenmacherin keine weiteren Erlebnisse mehr geben. Die Autorin hat ein Händchen dafür, ihre Charaktere immer wieder neue ereignisreiche Tage erleben zu lassen. Mir gefällt diese historische Reihe sehr gut.

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