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misery3103

Posted on 19.7.2021

Ein Leben in Schwarz und Weiß Cruella de Vil, wer kennt sie nicht, die böse „Hexe“, die hinter den Dalmatinerbabys her ist, um aus ihnen Pelzmäntel zu machen? Sind Pelzmäntel an sich schon schlimm genug, will man erst recht keine Hundebabys zu ihnen verarbeitet sehen. Eine der meistgehassten Disney-Figuren ist Cruella damit auf jeden Fall. „Cruella, die Teufelin“ erzählt die Geschichte dieser Frau. Wie wurde sie zu der hassenswerten Person? Das macht das Buch gut. Der Leser begleitet Cruella von ihrer Kindheit an in einem Haus mit wenig Liebe. Nur ihre beste Freundin Anita hilft ihr, auch wenn diese von ihrer Mutter nicht gerne bei Cruella gesehen wird. Anita ist – der Meinung ihrer Mutter nach – nicht gut genug für ihre Tochter. Und so entwickelt sich Cruella in die falsche Richtung, nur um ihrer Mutter zu gefallen. Die ersten Teile der Reihe habe ich sehr gerne gelesen. In ihnen ging es um die Märchengeschichten von Disney – und auch hier darum, den bösen Charakteren eine Geschichte zu geben. Mit der Geschichte von Cruella weicht die Autorin von den Märchengeschichten zu den reinen Disney-Geschichten aus. Das ist nur so halb gelungen. Cruellas Geschichte war gewohnt gut zu lesen, aber irgendwie hat mir was gefehlt. Meiner Meinung nach kann dieses Buch der Reihe nicht mit den Vorgängern mithalten. Trotzdem liest es sich gut und ist auch unterhaltend.

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