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booksandtea

Posted on 10.5.2021

Gemeinsam mit dem Fotografen Vincent Munier reist der Abenteurer und Schriftsteller Sylvain Tesson nach Tibet, um sich auf die Suche nach einem der seltensten Tiere dieser Erde zu begeben - dem Schneeleoparden. Ob sie dem Tier begegnen werden? Ungewiss. Auf über 4000 Metern, fernab vom Lärm der Zivilisation, hinterfragt Tesson eine Welt, in der kaum noch Raum bleibt für das Ungebändigte und die Entfaltung der Schönheit der Natur. Entstanden ist ein aufrüttelndes, preisgekröntes, kraftvolles Werk, dessen Sog man sich nicht entziehen kann: Eine meditative Reise in die weiße Stille des Himalaya, eine Lektüre gegen die Hektik unseres Alltags und die Zerstörung der Welt. Meine Meinung: Dieses Buch in eine Kategorie einzuordnen ist schwer. Es ist weder ein Sachbuch, noch ein Reisebericht. Vielmehr findet man beim Lesen ein bisschen zu sich selbst. Es ist philosophisch und toll geschrieben. Die Landschaftsbeschreibungen sind auch toll. Ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen, auch wenn es hier und da etwas langatmig und ruhig wurde. Ich liebe solche Bücher aber und kann es deswegen auch empfehlen. Wer hier aber einen Roman ode rein reines Sachbuch sucht, sucht aber vergebens.

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