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Leonie (leos.buchblog)

Posted on 8.5.2021

Inhalt Die 17-jährige Olivia hat alles, was man mit Geld kaufen kann. Doch glücklich ist sie nicht. Seit sie denken kann, kämpft sie mit Versagensängsten. Als sie von der Privatschule fliegt und an eine öffentliche Highschool wechselt, wird Olivia dort schnell abgestempelt. Ihre Unsicherheit deuten die anderen als Arroganz. So auch Nathan, dem es eigentlich gar nicht ähnlich sieht, Menschen in Schubladen zu stecken. Doch als die beiden gemeinsam an einem Schulprojekt arbeiten müssen, blickt er hinter Olivias Fassade und entdeckt dort so viel mehr … Danke an den One Verlag, der mir das Buch über die Bloggerjury zur Verfügung gestellt hat. Das beeinflusst meine Meinung nicht. Cover Das Cover ist echt hübsch. Gelb sieht man selten und dieser Pastellton ist echt ein Hingucker. Dazu die wunderschönen Blumen und Blüten, die super zu „Verloren sind wir nur allein“ der Autorin passen. Die Farbkombinationen ist echt schön und ich mag auch die goldenen Akzente. Es wirkt ein bisschen tropisch und das ist echt cool. Ich mag es sehr. Meine Meinung Ich weiß das Buch leider gar nicht zu bewerten. Die Geschichte war ganz niedlich, aber mehr auch nicht… Klasse fand ich den Charakter von Nathan und wie er sich um Sammy gekümmert hat. Das war einfach so süß und hat ihm einige Sympathiepunkte gebracht. Sammy hatte einen interessanten Charakter und hat Abwechslung in die Geschichte gebracht. Auch die Ideen um das Ausgehen und die Poetry Slams war echt schön. Ich hätte mir da allerdings noch mehr Details gewünscht, da es so nicht ganz schlüssig war, was Olivia und Nathan aneinander gefunden haben. Es waren zu wenig Details, um die Gefühle nachvollziehen zu können. Auch die Geschichte um das Referat war nett. Aber es war mir alles zu flach und eintönig. Leider war Olivia für mich eine Protagonistin, die mich eher genervt hat. Sie hat den Mund nicht aufgekriegt und hatte kein Selbstbewusstsein. Sie stand überhaupt nicht für sich ein. Es hat mich so genervt, dass sie das alles so mit sich machen lassen hat… Und klar, am Ende kam sie da aus den Fängen des Vaters irgendwie raus, aber ja auch nicht eigenständig, sondern durch die Mutter. Finde das war nicht so das Erfolgserlebnis dann für sie… Ich habe mir echt Gedanken gemacht, ob es unsensibel ist, wenn ich sie dafür so verurteile. Denn natürlich gibt es Menschen, denen geht es einfach so. Aber es ist halt für ein Buch echt ätzend zu lesen… Es war so anstrengend, dass sie nur die Marionette ihres Vaters war. Warum lässt man das mit sich machen? Ihr Vater war einfach furchtbar und intolerant. Er hat nur an sich und seine Politiker-Karriere gedacht. Der Ansatz war interessant und er hat auch eine andere Seite in die Geschichte gebracht, aber irgendwie war mir das alles zu vorhersehbar. Ich konnte Olivia nicht verstehen und das macht es natürlich schwer, in eine Geschichte ganz abzutauchen. Insgesamt war die Geschichte leider voraussehbar und überhaupt nicht spannend. Es gab fast keine Handlung und alles drehte sich im Grunde nur im Kreis. Die Figuren waren interessant. Das Buch hätte für mich Potenzial gehabt. Denn hätte Olivia sich zu einer selbstbewussten Frau entwickelt, wäre das schon eine ganz andere Sache gewesen. Aber so gab es im Grunde kaum Entwicklung bei den Figuren. Nur die Eltern (Nebenfiguren) haben sich positiv verändert. Leider kann ich das Buch deshalb nicht weiterempfehlen. Es ist zwar ganz süß und Nathan und Sammy waren tolle Figuren. Aber leider wurde das Potenzial nicht ausgeschöpft und eher auf der Stelle getreten… Würde der Fokus weniger auf Olivias Marionetten-Dasein und dafür mehr auf den Gefühlen und der Entwicklung liegen, könnte das ein tolles Buch sein. Daher von mir 2,5 Sterne

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