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kimvi

Posted on 17.4.2021

Carolin Bauers Tarnung in Wien ist definitiv aufgeflogen. Da sie nicht länger in Angst vor der Rache des Karpin-Clans leben will, tritt sie die Flucht nach vorne an. Sie kehrt zurück nach Frankfurt. Ihr Ziel ist es, die mächtigen Köpfe des Karpin-Clans zu vernichten. Deshalb stellt sie Fallen auf und beginnt, eine Clan-Fehde anzuzetteln. Zunächst verläuft alles nach Plan, doch dann scheint Caro entdeckt worden zu sein... "Rot wie Feuer" ist der Finalband der Vanitas-Trilogie. Um alle Hintergründe zu kennen und die Verwicklungen zu verstehen, ist es sinnvoll, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Dieser letzte Band knüpft beinahe nahtlos an das Ende des zweiten Teils an. Durch kurze Rückblicke ist man schnell wieder mitten im Geschehen und beobachtet Caros Rachefeldzug.  Es gelingt der Autorin schon früh, Spannung aufzubauen und diese nicht nur durchgehend zu halten, sondern sie kontinuierlich zu steigern. Caro lässt sich einiges einfallen, um die Fehde zwischen den Karpins und einem konkurrierenden Clan ins Leben zu rufen und stetig zu befeuern. Dabei gerät sie selbst in spannende Situationen, deren Ausgang ungewiss ist. Dadurch gerät man früh in den Sog der Ereignisse. Die Charaktere lassen sich nur schwer einschätzen. Man kann nicht sicher sein, wer hier welches Spiel spielt und das gibt der Geschichte zusätzlichen Reiz. Zum Ende hin werden aber alle offenen Fragen, die man sich beim Lesen der drei Bände gestellt hat, zufriedenstellend geklärt.  Ein spannender Abschlussband, den man, einmal angefangen, kaum noch aus der Hand legen mag.

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