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jarastic

Posted on 6.4.2021

Die Geschichte handelt von May Russell, die neu nach Golden Isles gezogen ist, nachdem sie in ihrem alten zu Hause einen Schlussstrich gezogen hat, und von Felix James, der nach einem schweren Ereignis nicht mehr der ist, der er einmal war. Die beiden leben in unterschiedlichen Schichten und haben im ersten Anschein keine Gemeinsamkeiten, doch je näher sie sich kennenlernen, sind sie sich ähnlicher, als sie dachten. Zu aller erst muss ich das wunderschöne Cover ansprechen. Die Farben harmonieren miteinander und der Titel liegt im Fokus, was mir sehr gefällt. Ein weiterer Aspekt, weshalb mir das Cover gefällt, ist die passende Farbe zum Untertitel ,,Golden Campus". Man sieht die liebevolle Mühe, die man sich beim Erstellen des Covers gemacht hat. Was mir ebenfalls gefällt, ist, dass der Klappentext nicht zu viel von der Geschichte verrät, so das ich mit einigen Überraschungen nicht gerechnet habe. Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen und die Kapiteln sind nicht allzu lang, weshalb ich das Buch schnell beendet habe. Zusätzlich sind die Kapiteln abwechselnd aus der Perspektive von May und Felix geschrieben, womit ich einen guten Einblick von beiden Charaktere kriegen konnte. Was mir an dem Buch nicht gefallen hat, sind die fehlende Spannungen und Wendepunkte. Die Geschichte um May und Felix hat kein Spannungsbogen, weil sie meiner Meinung nach viel zu schnell ihren Lauf genommen hat. Es ist am Anfang vorhersehbar gewesen, was am Ende passiert. Ich finde es schade, weil dies die Spannung zusätzlich beeinträchtigt hat. Auch die Tiefe fehlt, denn es wurden Themen aufgegriffen, die mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, ist die mir zu schnell entwickelte Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren. Ich finde es unrealistisch, dass Sophie, die kleine Schwester von Felix, sich direkt mit May versteht, wenn sie doch Monate lang niemanden an sich rangelassen und nur Ärger gebaut hat. Oder das Felix, der von May vorher nichts gewusst hat, sich sofort zu ihr hingezogen fühlt, nur weil sie ihn in einer Situation kurz ausgelacht hat. Deswegen konnte ich mich nicht in die Charaktere hineinversetzen und mitfühlen oder mitfiebern. Ich finde es schade, weil ich gerne May und die anderen gemocht hätte. Mein Fazit ist, dass ich der Geschichte nur zwei Sterne geben kann, weil sie mich nicht gefesselt hat. Es fehlt an Spannung, Überraschungen und knisternde Momente zwischen den Hauptcharakteren. Ich werde die Trilogie nicht weiterlesen.

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