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Mel

Posted on 7.10.2020

Aufmachung Der Zeichenstil hat etwas skizzenhaftes, wodurch die Charaktere und deren Kleidung recht einfach gehalten sind. Dadurch wirkt es etwas rougher, was hervorragend zur Geschichte passt. Der Erzählstil gefällt mir sehr gut. Die Rückblenden und die zwei verschiedenen Blickwinkel führen dazu, dass die Protagonisten bereits im ersten Band eine gewisse Charaktertiefe haben. Protagonist Yashiro ist hochrangiger Yakuza und sehr promiskuitiv. Er geht offen mit seinen Vorlieben um und lebt aus, wonach ihm ist. Fazit Twittering Birds Never Fly hat mich total eingenommen mit seiner Düsternis und Derbheit, die trotzdem stets mit einer Brise Humor aufwartet. Setting, Charaktere und deren bisher aufgezeigten Verbindungen sind interessant. Diesmal fiel es mir sehr schwer meine Meinung in Worte zu packen. Und das obwohl ich so fasziniert hiervon bin. Aber ich bin äußerst gespannt wohin das alles noch führt und verbleibe mit einer fetten Empfehlung. Denn tatsächlich glaube ich, dass alle, die derbes mögen, es einfach besser selbst ausprobieren.

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