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bookstilltheend

Posted on 27.9.2020

"Wir tun nur so, als wär's kompliziert, weil man uns eingeredet hat, die Realität wäre langweilig." Titel: The Modern Break-up - Warum Liebe f#cking kompliziert ist Autor: Daniel Chidiac Verlag: Ullstein Preis: 9,99€ Seiten: 208 Inhalt: Es ist die erste Night Out seit Amelias Trennung im letzten Jahr. Mit ihrer besten Freundin trinkt sie Cocktails in einer New Yorker Bar, als sie Nick kennenlernt. Obwohl Nick und Amelia total verknallt sind, haben sie keinen Sex, sondern reden eine Nacht lang offen und ehrlich über ihre Datingerfahrung und darüber, was Männer und Frauen eigentlich so von der Liebe wollen. Das Gespräch ist eine Offenbarung für Amelia: endlich kümmert sie sich um sich selbst und ihr eigenes Glück. Aber der Kontakt zu Nick reißt nie ab … Meine Meinung: Ich persönlich kannte bereits das englische Original und hatte lange mit dem Gedanken gespielt mir das Buch online zu holen. Auf Instagram hatte ich bereits viele tolle Zitate aus dem Buch entdeckt und war deswegen um so mehr gespannt auf die Geschichte dahinter. Das Cover des Buches finde ich sehr schlich, am Anfang hatte ich es auch mehr für ein Sachbuch gehalten, als das tatsächlich eine Geschichte damit beschrieben wird. So geht es in dem Buch um Emilia, deren Freund sich gerade von ihr getrennt hat. Dies hat sie ziemlich fertig gemacht, da sie gedacht hat, dass ihre Beziehung eigentlich ganz gut läuft und dann hat er auch noch per SMS mit ihr Schluss gemacht. Im Grunde zeigt dieses Buch die verschiedensten Seiten von Beziehungen auf. Es geht zwar hauptsächlich um Amelia und aus ihrer Perspektive wird die Geschichte auch erzählt, aber aus der Sicht von anderen wie Emilia's Mutter, ihrer Freundin, Nick, dem neuen Mann den sie kennenlernt und dessen Freund. Jeder von ihnen hat schon die unterschiedlichsten Erfahrungen mit Männern und Frauen gehabt. Ich persönlich fand es spannend aus den unterschiedlichen Perspektiven zu erfahren, wie sie über die Liebe und Beziehungen denken. Dabei wurde vor allem deutlich das Männer und Frauen manchmal gar nicht so verschieden sind und auch mit ähnlichen Unsicherheiten zu kämpfen haben. Nick, war mir so auch sehr sympathisch. Amerlia lernt ihn in ihrem Urlaub in New York kennen und am Anfang hatte ich eigentlich nicht damit gerechnet, dass zwischen ihnen was laufen könnte, da er sich doch eher mit ihrer Freundin unterhalten hat. Aber sie enden beide in seinem Schlafzimmer wo Amelia einen kleinen Zusammenbruch hat und von Nick wissen will wie Männer eigentlich ticken. Aber auch Nick hatte nicht immer Glück in der Liebe und hat auch schon Narben. Trotzdem wagt er es sich auf die Liebe wieder einzulassen. Amelia versucht auch freier zu werden und experimentiert sogar ein wenig. Insgesamt muss ich sagen, war das Buch keineswegs so wie ich es erwartet hat und doch war ich im positiven Überrascht worden. Es gab wirklich viele Sprüche die mich berühren konnten und einiges das mich zum nachdenken gebracht hat. Der Schreibstil von Daniel Chidiac konnte mich auch sehr begeistern. Das Buch war spannend geschrieben und vor allem fand ich es toll, wie tiefgründig dieses Buch gewesen ist. Ich liebe Bücher, die mich zum nachdenken bringen und die ich nicht so schnell vergessen werde.

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