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papiergefunkel

Posted on 18.9.2020

ZUM INHALT: Der Name Joachim Georg Kroll steht für eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Kriminalgeschichte. In mehr als zwei Jahrzehnten tötete der Serienmörder mehrere Frauen und Mädchen, bevor er von der Polizei gefasst wurde. Mit analytischer Schärfe untersucht der bekannte Kriminalist Stephan Harbort den Fall des "Jahrhundertmörders". Dabei entsteht das beeindruckende Psychogramm eines Mannes, der zeit seines Lebens von seinen Trieben gesteuert wurde. MEINE MEINUNG: Uff, ich hätte nicht gedacht, dass das Buch so intensiv wird. Es geht um Mord, Misshandlung an Mädchen, Kannibalismus und allem was dazugehört. Ich fand es gut ins Innere eines Serienmörders zu schauen und fand es faszinierend wie dieser Mensch tickt und was ihn zu seinen Taten bewegt hat. Auch die Reaktionen der Gesellschaft, als sie den Täter gesehen haben, waren ultra interessant. Ich muss nur sagen, dass mich die Gespräche am Ende mit den Polizisten genervt haben. Vielleicht lag es daran, dass sie so stumpf vorgelesen wurden, aber die waren ein wenig zäh. Auch über das Urteil am Ende kann man streiten, aber das ist ja oft so. Und dafür macht man sich ja ein eigenes Bild.

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