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Patricia

Posted on 14.9.2020

Alchemie. Magie. Ein mystisches Artefakt. Wandelnde Leichen. Und zwei Protagonisten, die nicht gegensätzlicher sein könnten. Wer Katharinas Auftakt zur BLACK ALCHEMY Reihe noch nicht kennt, sollte das schleunigst ändern. Besonders, wer Witcher 3: Wild Hunt gezockt hat. Denn dieses Buch hat alles, was das Witcher-Herz höher schlagen lässt. Magie und Militär, Chaos und Vernunft, Seite an Seite, um eine Armee von Toten zu bekämpfen. Wir lernen Mirage DeBois und Erik Zejn in ihrer "natürlichen Umgebung" kennen, begleiten sie bei ihrer nicht ganz so ungefährlichen Arbeit und erleben ihr erstes Aufeinandertreffen sogar schon gleich zu Beginn des Buches. Konflikte sind dabei vorprogrammiert. Auch wenn sich beide nicht ausstehen können, so merkt man doch, dass sie bald aufeinander angewiesen sind. Denn sie verstricken sich in eine Situation, die man seinem schlimmsten Feind nicht wünschen würde. Klug und witzig, mit viel Situationskomik und tragischen Hintergründen, begleiten wir Mirage und Erik bei ihrer Aufgabe, die Menschen vor den Toten zu beschützen und das legendäre Artefakt Nifs Rückgrat zu finden. Denn die Menschen sind nicht dafür gemacht, dieses Schwert in den Händen zu halten. Die Sprache ist magisch und unterstützt die Spannung der Geschichte, die sich nicht schleppend entwickelt, sondern immer mehr an Fahrt aufnimmt.

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