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schafswolke

Posted on 26.8.2020

Langweilige Geschichte mit einem fragwürdigen Elternbild Die 13jährige Ella lebt bei ihrem Vater, denn ihre Mutter brauchte mal Zeit für sich. Eines Tages taucht sie wieder auf und fordert Zeit mit Ella ein. Für Ella keine leichte Situation, denn ohnehin, weiß sie gerade nicht, in welche Richtung gerade alles geht, denn mit den coolen Mitschülern kann sie nicht mithalten, aber die anderen sind so wild. Oder soll sie auch mal mit den unangepassten etwas machen. Einzig ihre Freundin Jas ist immer für sie da. Also ehrlich gesagt, fand ich das Buch nicht witzig, sondern teilweise eher bedrückend. Ella ist in meinen Augen keine große Sympathieträgerin, aber im Laufe der Geschichte hatte ich eher Mitleid mit ihr und dachte mir "was sind das für Eltern!?" Gerade das Verhalten der Mutter kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, erst zieht sie sich komplett aus ihrer Rolle raus und kommt dann an und erwartet, dass sie mit offenen Armen empfangen wird. In meinen Augen hat sie gar kein Gespür für Ellas Bedürfnisse und wenn Ella das anspricht, bekommt sie dafür noch einen auf den Deckel. Ich habe mich im Laufe der Geschichte immer mehr darüber aufgeregt. Ellas Freundin Jas ist mir schon zu glatt gebügelt. Ich empfand Ella als ganz normales Mädchen, dem gerne mal der schwarze Peter zugeschoben wird. Hier gibt es ganz normale Themen, wie: Gruppenzugehörigkeit, Coolsein und Probleme mit den Eltern und in der Schule. Aber die Themenvielfalt wirkt schon zu gewollt und mit dem Humor konnte ich auch nicht viel anfangen. Die Geschichte ist ansonsten recht unspektakulär und das Ende hat mich auch sehr unbefriedigt zurückgelassen. Von mir gibt es keine Leseempfehlung und nur knappe 2 Sterne.

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