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Clara

Posted on 23.8.2020

Inhalt (Achtung Spoiler, 4. Teil) Joffrey sitzt auf dem eisernen Thron, unterstützt von seiner durchtriebenen Familie. Während Robb Stark, der König des Nordens, sein Reich verteidigt, halten die Lennisters Sansa und Arya fest, um ein Druckmittel gegen Robb zu haben. Sansa nutzt diese Chance, um sich einen Namen am Hof zu machen, Arya jedoch entscheidet sich zur Flucht nach Winterfell. Durch die drohenden Kriege steht das Volk in ständiger Gefahr und wendet sich gegen König Joffrey und die Lennister Familie. Auf der anderen Seite des Meeres zieht die letzte Erbin des Drachenbluts, die letzte Erbin der Targaryen, ihre Drachenkinder auf und ist gewillt alles zu tun, um ihre Krone zurückzuerobern. Meine Meinung Nach dem dritten Teil, den ich etwas langweilig fand, hatte ich keine all zu großen Erwartungen und ich wurde positiv überrascht. Etwa die Hälfte des Buches war leider genauso, wie der dritte Teil. Es ist wenig passiert und es war langatmig, doch zum Ende hin wurde es super spannend und ich konnte nicht mehr aufhören. Ich habe für das Buch relativ lange gebraucht, weshalb ich bei den vielen Perspektiven (9 insgesamt), die es gibt, immer etwas durcheinander gekommen bin. Besonders am Anfang des Buches habe ich in jedem Kapitel etwas Zeit gebraucht, reinzukommen. Schön ist aber an den verschiedenen Perspektiven, dass man die Geschichte von vielen verschiedenen Winkeln mitbekommt. Manche waren teilweise etwas langweilig, weil an diesem Ort nicht viel passiert, aber danach hatte ich immer das Glück eine spannendere Geschichte weiterzuverfolgen. George R. R. Martin hat es geschafft jedem Charakter ein Leben zu bauen, egal wie klein dieser Charakter ist. In dem Buch kommen viele neue Aspekte von den Charakteren hinzu und es hat mich ziemlich überrascht. Es gibt keine Perspektive von Robb Stark oder Joffrey Baratheon persönlich, sondern nur von Leuten in deren Umgebung, wodurch man nie genau weiß was passiert. Dies bringt den Leser in eine kleine Ungewissheit und hat mich manchmal in die Irre geführt. Zur Handlung habe ich ja bereits gesagt, dass es Anfangs langatmig war und erst zum Ende hin spannend geworden ist. Das Buch ist sehr lange, wodurch der langatmige Teil noch länger gewirkt hat. Das Ende war jedoch soo spannend, dass es mich komplett in den Bann gezogen hat und den langweiligen Teil am Anfang wieder gut macht. Der Erzählstil greift die mittelalterliche Thematik sehr gut auf und nach einigen Büchern mit ähnlichem Schreibtstil und nach den ersten drei Büchern der Reihe, finde ich die Geschichten sehr gut und angenehm zu lesen. Die Cover der gesamten Reihe sind nicht die schönsten, aber sie passen zu der Reihe, besonders durch die Wappen der adligen Familien, obwohl ich nicht weiß, zu welchem das Wappen auf diesem Buch gehört.

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