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Josie

Posted on 7.8.2020

Eine Bloggerin nannte es talentifiziert … und irgendwie muss ich dem tatsächlich zustimmen. Es ist grauenvoll, wenn man wissen will, wie es weitergeht, aber gerade keine Zeit hat und dadurch das Buch weglegen muss. Es ist die reinste Qual. Ich hatte ja keine Ahnung, was da auf mich zukommt, wenn ich die Talente-Reihe beginne. Das erste Drittel hat mich wahnsinnig neugierig gemacht, aber es hielt sich noch so in Grenzen, dass ich nicht durchdrehen musste, wenn ich gerade nicht lesen konnte. Im zweiten Drittel dachte ich: „Heilige Scheiße, du bist eindeutig düster veranlagt, wenn du ausgerechnet für diesen Dschinn Sympathie empfindest.“ Und dann kam das letzte Drittel und meine Nacht wurde zum Tag. Also ja, ich wurde talentifiziert und bin nun auf dem Stand, dort nicht mehr heil heraus zukommen. Ich stecke knietief drin und ich will mehr davon. Miras Geschichte um Melek und die Talente hat mich inspiriert, mir Bilder in den Kopf gezaubert und mich mit Gefühlen überhäuft. Nicht nur, das Mike immerzu aus der Offenbarung zitiert und jeder ihn irgendwie für verrückt hält. Es passt tatsächlich immer in bestimmte Situationen. Mit Bibelzitaten habe ich persönlich nicht gerechnet, aber treffender hätte es nicht sein können. Beeindruckend, wie sehr sich ein Blickwinkel verändern kann, wenn man ihn ein bisschen dreht. Und plötzlich denkt man: Da ist was wahres dran. Wie viele Geheimnisse wird es wohl geben, die die Normalos nicht wissen, sondern nur Auserwählte? Welche Talente wird es wohl unter uns geben? Würden wir einen Dschinn erkennen? Melek hat mich fasziniert. Sie ist trotz ihres Talents so normal und unsicher. Zu allem Überfluss muss sie auch noch mit ihren Gefühlen klar kommen, obwohl sie doch schon genug mit ihrer neuen Aufgabe zu tun hat. Gleich drei Jungs stellen sich in ihren Weg, so verschieden und jeder für sich einzigartig. Für wen ihr Herz schlägt? Wer weiß … meins hat sich scheinbar für die Dunkelheit entschieden und nimmt das Angebot des Fauns an.

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