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book_and_chill

Posted on 16.6.2020

Als ich das Cover und auch den Klappentext gesehen hatte war ich sofort Feuer und Flamme und wollte „Make me a Sinner“ unbedingt lesen. Allerdings war ich ein bisschen aufgeregt, denn es war mein erster Gay-Romance-Roman. Ich hatte bisher keinerlei Berührungspunkte mit dem Genre und war sehr neugierig wie das Thema in Büchern umgesetzt wird. Wir leben leider in einer Gesellschaft in der man immer wieder betonen muss, dass Homosexualität normal ist. Das macht mich unheimlich traurig. Denn wenn es doch normal ist, wieso müssen so viele immer noch unter dummen Sprüchen oder gar Gewalt ihnen gegenüber leiden. Auch in Make me a Sinner wird natürlich dieses Thema behandelt. Es geht um Lian und Clavin. Lian ist sehr liberal aufgewachsen und konnte sich schon früh outen und lebt gut damit. Er war so ein sympathischer Charakter, ich mochte ihn so gern. Calvin hingegen ist in einer sehr religiösen Familie aufgewachsen, in der Sex vor der Ehe und auch Homosexualität eine Sünde ist. Aufgrund dessen finde ich den Titel sehr gut gewählt. Ich habe so sehr mit Calvin gelitten. Seine Handlungen und Gefühle konnte ich alle nachvollziehen und ich bin so begeistert wie stark sein Charakter ist. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich langsam und in jeder Seite steckt so viel Gefühl. Ich mochte das Buch nicht aus der Hand legen, denn auch der Schreibstil der Autorin hat mir so gut gefallen. Ich habe gelacht, geweint und geliebt. Das Ende hat mir wirklich gut gefallen, denn es war wirklich sehr authentisch. Wie das Ganze ausgeht möchte ich euch natürlich nicht verraten.

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