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Sara_bib.li.o.phile_

Posted on 9.6.2020

Freut ihr auch schon so sehr auf den Sommer 🌞 letzte Woche habe ich dieses tolle Buch gelesen und es hat mir genau das vermittelt was ich erhofft habe, eine lockere leichte Geschichte die einem den Sommer nach Hause bringt ☺️ Nun zur Geschichte Judith ist eine ruhige leider nicht sehr selbstbewusste junge Frau, die ein "Problem" hat (so wird es ihr zumindest von den anderen Leuten eingeredet) sie kann nicht Lügen nicht mal die kleinste Notlüge würde ihr gelingen. Nach ihrem Job und Wohnungsverlust flüchtett sie zu ihrem Onkel Olaf der in Amrum einen Leuchtturm bewohnt. Von dort zieht es sie weiter zur Villa Pippilotta, ein Haus in dem die unterschiedlichsten Menschen leben, alle haben nur einen Wunsch, die Vergangenheit zu verarbeiten und ins Leben zurück zu finden. In der Villa trifft sie dann auf Ben, Lydia, Joseph und Rita alle tragen seelische Wunden ihrer Vergangenheit mit sich rum und sind die meiste Zeit alleine und zurückgezogen. Doch als Judith zu ihnen stößt ändert sich das den alle haben nur einen Aufgabe, sie wollen Judith helfen "lügen zu lernen" und vergessen dabei ihre eigenen Probleme. So lernt man nach und nach alle Bewohner der Villa kennen man erfährt mehr über sie und sie werden vom Einzelgänger zu Freunden. Mit der Zeit sind mir alle sehr ans Herz gewachsen. Als Judith dann ein altes Tagebuch findet welches von einem Mädchen geschrieben wurde das 1900 auf der Nachbarinsel Föhr geboren wurde, stellt die Geschichte von Teda ihr Leben komplett auf den Kopf und sie erkennt das anders sein, nicht unbedingt etwas schlechtes ist. Die Geschichte wird in zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt, das Meiste in der Gegenwart. Ich hätte mir dort gewünscht auch etwas mehr von der Vergangenheit zu erfahren, dort waren mir die Zeitsprünge zu groß. Leider wurden im allgemeinen sehr viele Themen angesprochen die alle sehr interessant waren aber leider nicht vertieft worden sind. Der Schreibstil war sehr angenehm locker und bilderhaft ich konnte mich sehr gut in die Geschichte und Gedanken hineinversetzen.Das Cover ist total schön und liebevollen Gestaltet innen vom Cover findet sie eine Landkarte von Amrum was ich toll fand. Die Geschichte hat mir das gewünschte Urlaubsfeeling gebracht und auch die Story fand ich ganz nett. Leider konnte es mich dennoch nicht komplett überzeugen da wie gesagt zu hiele Themen angesprochen wurden aber nicht vertieft. Und einige Fragen noch offen lassen. Dieses Buch wird in meine Kategorie Zwischendurchlektüre fallen. Ich danke Heyne-Verlag und Randomhouse für das Rezensionsexemplar und das mir entgegengebrachte Vertrauen ✨

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