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Posted on 23.5.2020

Nicolas ist Personenschützer eines französischen Ministers und begleitet dieses mit zu den Filmfestspielen in Cannes. Ein recht dramatischer Zwischenfall, provoziert von Nikolas, sorgt dafür, dass in die Normandie versetzt wird und dort mit der örtlichen Polizei einen Gipfel vorbereiten soll. In seiner Heimatstadt Deauville stolpert Nikolas quasi über eine abgetrennte Hand und ein Verwirrspiel beginnt. Mir gefiel vor allem das Setting, denn ich liebe die Normandie und kenne Teile der beschriebenen Gegenden, sodass das Ganze ein viel intensiveres Lesevergnügen für mich darstellte. Mit dem Schreibstil tat ich mir an mancher Stelle etwas schwer (gerade am Anfang), vieles war mir fast schon einen Trick zu detailreich oder schien auf den ersten Blick etwas sehr speziell, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt und fand irgendwann auch Gefallen davon schon am Anfang eines Kapitels einen Teil „Vorwissen“ zu erhalten. Der Fall war spannend und überraschende Wendungen haben mich überzeugt. Am Ende wurden alle offenen Fragen geklärt und – den Beginn ausgeklammert- war das Buch recht kurzweilig. Gestört hatte mich gelegentlich Nicolas Privatleben (das auch noch offen gehalten ist) und daher brauche ich den nächsten Teil nicht direkt, aber irgendwann werde ich ihn ganz bestimmt lesen.

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