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Larissa

Posted on 30.4.2020

Drachendunkel. Die Legende von Illestia war für mich sowohl das erste Buch der Autorin als auch das erste über Drachen, weshalb ich super gespannt darauf war. Der Einstieg fiel mir ungewohnt schwer und die seitenlangen Beschreibungen zu Anfang erleichterten es mir nicht gerade. Tatsächlich habe ich das Buch auch einige Tage beiseite gelegt, vielleicht war es einfach nicht der passende Zeitpunkt für die Geschichte. Allerdings besserte sich dies leider nicht, nachdem ich wieder zu lesen begann. Ich hatte weiterhin Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Die Protagonistin Ella war mir weder sonderlich sympathisch noch unsympathisch und blieb ebenso wie der männlich Gegenpart recht farblos. Die sich anbahnende Liebesgeschichte hätte durchaus schön werden können, doch es ging mir viel zu schnell und ich konnte mich gar nicht auf das einlassen, was zwischen Ella und Razul geschieht. Zwar erzählt die Autorin viel von den Drachen und man erhält auch Einblicke in deren Welt, aber wirklich viel erfährt man dann doch nicht. Auch den Nebencharakteren konnte ich leider nicht viel abgewinnen, da mich ihre Sichtweise mehr verwirrte. Alles in allem waren mir viele Stellen viel zu langatmig und es kam nur wenig Spannung auf. Zwischendurch gab es ein paar Szenen, die mich fesseln konnten, aber die waren leider die Ausnahme. FAZIT Drachendunkel. Die Legende von Illestia hat viele gute Ansätze und definitiv Potenzial, konnte mich aber in der Umsetzung leider nicht überzeugen.

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