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travlinbone_nika

Posted on 31.3.2020

Atlantia ist eine Dystopie mit einer interessanten Verteilung der Gesellschaft auf „Oben“ und „Unten“ und mit vielen überraschenden Wendungen bestückt. Vom Äußeren, sowie vom Inhalt her, merkt man schnell, dass dieses Buch sich besonders an Jugendliche ab 14 Jahren orientiert. Das Buch besitzt eine relativ große Schrift, die einfach zu lesen ist. Außerdem ist die Thematik sehr gut dem jungen Alter angepasst, so entwickeln sich zwar auch Beziehungen, diese halten sich jedoch im angemessenen Rahmen. Das besondere Augenmerk liegt auf einem jungen Mädchen, dass seine eigene Fähigkeiten und Wünsche ergründen und verteidigen muss. Immer wieder wird sie vor Herausforderungen gestellt, die sie bewältigen muss. Der Leser fiebert hierbei die ganze Zeit über mit und ist gespannt, was als nächstes kommt. Denn vorhersehbar ist die Geschichte keineswegs. Der Schreibstil der Autorin ist, wie bereits in ihrer Trilogie „Cassia und Ky“, sehr angenehm zu lesen und wunderbar fesselnd. Lediglich das etwas abrupte Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Nach all den vielen Schwierigkeiten, denen Rio gegenüber treten musste auf ihrem Weg zu ihrer Schwester, kam das Ende doch irgendwie zu einfach und schnell. Ich hätte mir hier lieber eine andere Lösung der Situation gewünscht. Zumal viele Kleinigkeiten während der Handlung aufgekommen sind, die nun offen und unklar im Raum stehen. Bei all den Neuigkeiten, die Rio über das Oben erfahren hat, wirkt es schlicht zu unrealistisch. Dennoch habe ich das Buch begeistert verschlungen!

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