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Ann-Kathrin

Posted on 28.3.2020

Die Geschichte wird uns aus Sicht der kleinen Lea erzählt, die nichts lieber möchte, als dass ihre Mama wieder gesund wird. Bereits einmal hat ihre Mama den Krebs besiegt, aber jetzt ist er zurück und Lea weiß nicht, ob ihre Mama es noch einmal schafft. Wir begleiten die Familie und vor allem Lea in dieser schweren Zeit und erleben dabei wunderbar authentisch, einfühlsam und bewegend, was es bedeutet Abschied zu nehmen. Lea gerät in einen absoluten Sturdel aus Gefühlen. Sie hat Angst davor, ihre Mama zu verlieren, sie fürchtet sich davor zu vergessen und einsam zu sein. Aber vor allem ist sie wütend. Wütend auf die Krankheit, die zurück ist. Wütend auf ihre beste Freundin, deren Mama (noch) nicht stirbt. Wütend auf alle, die ihr Mitgefühl zeigen und besonders ist sie wütend auf ihre Mama, die sterben wird. Das Buch verknüpft ehrliche kindgerechte Fragen, die uns Erwachsene oft irritieren, aber für Kinder ganz natürlich sind. Noch dazu beschreibt die Autorin sehr einfühlsam und berührend, wie Abschied genommen werden und Erinnerungen geschaffen werden können, wie man in die letzten Tage so viel Liebe wie möglich stecken kann. Ich war sehr begeistert davon, die Geschichte der kleinen Lea zu lesen. Als Sozialpädagogin arbeite ich im Bereich der Kindertrauer und habe vieles aus dem buch aus meinem Arbeitsalltag wiedergefunden. Genau mit solchen Fragen, mit slchen Gefühlen und solchen Taten werden ich konfrontiert und bin sehr froh darüber, dass der (Kinder)Buchmarkt sich zunehmend mit Büchern zu den Themen Sterben, Tod und Trauer befassen. Sehr feinfühlig und authentisch schildert die Autorin meiner Meinung nach Leas inneren Kampf, ihre Gewissensbisse, ihre wütenden, traurigen, hilflosen und liebevollen Gefühle und ihre Suche, nach einem Platz in der Welt in der Mama fehlt. Ich will an dieser Stelle gar nicht genauer auf den Umbruch in der Familie eingehen, um nicht zu spoilern. Ich persönlich fand es wahnsinnig emotional wie viel Liebe die Familie in die letzten Tage steckt und wie viel Platz für Ehrlichkeit, Fragen und Abschied ist. „»Vergiss diese Reise nie«, hatte Mama gesagt, »Wochen wie diese sind genauso lang wie fünfzehn ziemlich langweilige Jahre.«“ So viel Liebe Den Schreibstil der Autorin kannte ich bis jetzt noch nicht und ich muss gestehen, dass er mir sehr gut gefallen hat. Ich habe es ja bereits im Text erwähnt, für meinen Geschmack erzählt die Autorin sehr authentisch die Geschichte aus Sicht der kleinen Lea. Sehr feinfühlig, ergreifend und absolut bildlich erleben wir die wundervolle und zugleich traurige Geschichte über Krankheit, Abschiednehmen, Erinnerungenschaffen und darüber was es heißt, zu lieben, zu trauern und wütend zu sein. Ich bin schwer begeistert! „Ein tröstliches Buch über Krankheit, Tod, Liebe und Glück Gehört das Thema Krankheit in ein Kinderbuch? Ja, denn dieser Roman über die Krebsdiagnose der Mutter zeigt Kindern und Jugendlichen auch das Schöne und das Glück im Leben. Es ist nämlich zugleich ein Kinderbuch über die Beziehung von Geschwistern, über Familie und Freundschaft. Es ist traurig, aber es mach auch Mut, es zeigt dem Leser schöne Seiten in schweren Zeiten. Warmherzig und berühred, voller Kraft und Liebe: "So viel Liebe" schenkt Betroffenen Trost und erzählt eine Geschichte über die wirklich wichtigen Dinge im Leben.“ Quelle https://www.carlsen.de/hardcover/so-viel-liebe/113024 „So viel Liebe“ erzählt sehr authentisch und berührend die Geschichte aus Sicht der kleinen Lea, die Abschiednehmen muss von ihrer Mama. Sehr feinfühlig, ergreifend und absolut bildlich erleben wir die wundervolle und zugleich traurige Geschichte über Krankheit, Abschiednehmen, Erinnerungenschaffen und darüber was es heißt, zu lieben, zu trauern und wütend zu sein. Ich bin schwer begeistert von dem Buch und kann es euch wirklich sehr ans Herz legen! Lg, Levenya An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an den Carlsen Verlag* für das Rezensionsexemplar.

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