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Kotori99

Posted on 18.3.2020

Meine Meinung: Mir fehlen eigentlich die richtigen Worte um diese emotionale Reise auch nur ansatzweise zu beschreiben. Es war tiefgründig, es war bewegend, es war zum weinen und hoffen. Fangen wir mit den Charakteren an. Lenia ist unsere Hauptprotagonistin. Sie ist chronisch an Blutkrebs erkrankt und möchte Gitarren Stunden nehmen. Musik ist ihr Leben, ihre Zuflucht und ihr Anker. Sie ist eine unglaublich strake Protagonistin, die so viel zu sagen hat, nicht nur mit Worten, sondern auch mit ihren Taten und den Dingen, die sie vielleicht auch grade nicht macht. Jonathan ist ihr Gitarrenlehrer und damit der zweite Protagonist. Er ist eher verschlossen, liebt die Musik und wird von Lenia langsa daran erinnert was es heißt zu leben. Auch die anderen Charaktere in diesem Buch sind wahnsinnig toll geschrieben, sie alle haben Tiefe, Charakter und man nimmt ihnen ihre Gefühle ab. Allen voran Lenia haben mich mehr als einmal weinen lassen. Dies ist keine Geschichte, die man einfach nur so liest. Sie berührt einen. Sie erinnert einen an das, was wirklich wichtig ist. Ich habe das Buch vor einigen Tagen beendet und immer noch bewegt es mich. Die Autorin hat hier ihre eigenen Erfahrungen einfließen lassen, was es noch intensiver macht, Noch ehrlicher. Wer sich darauf einlässt, wird nicht enttäuscht sein, aber erwartet bitte keine zuckersüße Liebe, denn die gibt es hier nicht, sondern eine mit Ecken und Kanten und unangenehmen Wahrheiten und so viel Tiefe, dass es manchmal schon weh tut. Fazit: Unglaublich wichtig, unglaublich berührend und bewegend. Dies Buch sollte gelesen werden, da es einem auf viele Arten weiter helfen kann. Lasst euch auf die Geschichte von Lenia ein, ihr werdet es nicht bereuen. "Ich glaube. Ich habe immer geglaubt und diese Sache hier kann ihn mir nicht nehmen. Ich vertraue, Mom... Ich vertraue." (Pos. 4700 - Lieder von morgen)

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