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chianti

Posted on 6.3.2020

Die Schnitter des Chaos sind immer noch hinter Gwen Frost's Leben her. Sie durchschaut zwar den Giftanschlag, kann aber nicht mehr verhindern, dass der Bibliothekar Nickamedes vergiftet wird. Nun setzt sie alles daran ein Gegenmittel zu finden, doch die Schnitter haben ein sehr seltenes Gift verwendet, dass an nur einem einzigen Ort wächst, den Eir Ruinen in den Rocky Mountains. Wird Gwen es trotzdem schaffen das Gegenmittel rechtzeitig zu finden? Es sind wenige Wochen seit den Geschehnissen in dem Aoide-Auditorium vergangen, als Logan Quinn Gwen fast getötet hat. Gwen leidet immer noch unter Alpträumen, doch noch mehr leidet sie unter der Trennung von Logan. Sie weiß, dass er sie nicht freiwillig angegriffen hat und ist deswegen auch nicht böse auf ihn, aber das er sie verlassen hat, nimmt sie sehr mit. Gwen hat viel von ihrer Leichtigkeit verloren, denn so langsam zeigt sich, dass die Geschehnisse nicht nur körperliche, sondern auch seelische Wunden zurückgelassen haben. Doch die Entschlossenheit, die sie ausmacht, zeigt sich auch in "Frostnacht". Als Nickamedes vergiftet wird, zögert Gwen keine Sekunde und macht sich gemeinsam mit ihren treuen Freunden auf den Weg in die Eir Ruinen um das seltene Gegengift zu finden. Der nächste Angriff der Schnitter ist unausweichlich und Gwen ist sich der Gefahr bewusst und doch lässt sie sich nicht von ihrem Entschluss abbringen. In diesem fünften Band lernen wir eine neue Mythos Academy kennen - die von Snowline Ridge. Hier treffen Gwen und ihre Freunde das Spartanermädchen Rory, dass viel über Gwen's Familie weiß und so für einigen Wirbel sorgt. Neben den neuen Gesichtern waren aber auch Gwens Freunde Daphne, Carsson, Oliver und Alexei wieder mit dabei. Es war sehr schön zu sehen wie die Gruppe zusammengewachsen ist und sich aufeinander verlassen kann, was gerade in Angesicht der Gefahr sehr wichtig ist. Die Geschichte lässt sich wie gewohnt gut lesen. Man war sich die ganze Zeit bewusst, dass der nächste Schnitterangriff nicht fern sein kann und das steigerte natürlich die Spannung. Genauso wie die Hoffnung, dass der Spartaner Logan wieder zur Gruppe stoßen könnte, denn der Spartaner und seine witzigen Dialoge mit Gwen haben mir sehr gefehlt! Ich habe mit Gwen mitgefiebert und mir so sehr gewünscht, dass sie und Logan wieder aufeinandertreffen und vielleicht wieder zusammenkommen würden. Besonders gespannt ist man, wenn man die Kurzgeschichte "Spartan Frost", die aus der Sicht von Logan Quinn erzählt wird, gelesen hat. Hier erfährt man wie es Logan damit geht Gwen fast getötet zu haben und wie sehr er leidet. Ich kann die Kurzgeschichte nur empfehlen, denn es war sehr interessant auch mal Logan's Perspektive zu betrachten. Fazit: "Frostnacht" ist ein spannender fünfter Band einer meiner absoluten Lieblingsreihen! Wieder einmal habe ich mit Gwen und ihren Freunden mitgefiebert und gehofft, dass alles gut ausgehen wird. Das Bewusstsein, dass der nächste Schnitterangriff immer in Reichweite ist und die Hoffnung, dass Logan wieder in Gwen's Leben auftaucht, haben die Spannung sehr gesteigert und ich habe das Buch viel zu schnell beenden müssen. Ein wenig schwächer, als die vorherigen Bände fand ich "Frostnacht" schon, aber trotzdem war es ein richtig tolles Lesevergnügen und ich blicke mit Freude auf den sechsten Band!

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