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stephanienicol

Posted on 5.3.2020

Nachdem ich gesehen hatte, dass es ein neues Buch über Gestaltwandler gibt und ich von Nalini Singhs Reihe mehr als begeistert bin, stand für mich fest: Dieses Buch musst du unbedingt haben. Doch als ich es dann in Händen hielt und angefangen habe zu lesen, war ich schon vom Schreibstil der Autorin enttäuscht. Ich weiß nicht, ob es an ihr oder der Übersetzung liegt, aber es klang doch sehr "altmodisch" und hat mich deshalb beim Lesen ein wenig gestört. Vom Klappentext her, fand ich die Story an sich sehr interessant. Die Krieger können nur ihre Gestalt wechseln, wenn sie eine Strahlende inthronisiert haben. Diese Strahlende hat magische Kräfte und diese bezieht sie aus der Erde. Dann gibt es da noch die Draders, die Dämonen, und die Aufgabe der Krieger ist es, diese Wesen zu vernichten. Doch gibt es bei diesen Kriegern einige Rituale, die mich leicht abgeschreckt haben, denn irgendwie hatte alles mit Sex zu tun, was einfach zu viel ist, und dazu kommt dann noch zusätzlich die starke Anziehungskraft zwischen Kara, der Strahlenden, und Lyon, dem Anführer der Krieger, der zu seinem Unglück seine Finger von ihr lassen muss. Erst einmal ist da die Paarungzeremonie, bei der der Partner für die Strahlende ausgesucht wird. Zwar geht es da nur ums Küssen, die Vorbereitung für das Ritual war dafür eher der sexuellen Herkunft. Dann ist Sex auch noch für die Inthronisierung wichtig, und zwischendurch taucht ein Fluch auf, von dem sie sich nur befreien können, indem sie alle Sex haben. Und nach der Inthronisierung ist es für die Strahlende natürlich auch noch wichtig, dauernd mit ihrem Partner zu schlafen. Entschuldigung, aber mir wurde das eindeutig zu viel, und irgendwann konnte ich das Ganze auch nicht mehr ganz so ernst nehmen. Ich denke, ich werde den zweiten Band auch noch lesen, weil es keine zweite Strahlende geben kann und deshalb wohl auch die Rituale in den Hintergrund treten, und das vielleicht sogar auf Englisch, um mir ein Bild von dem Original-Schreibstil der Autorin zu machen.

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